Endlich pünktlich ankommen:
Telekom nimmt Technikern das Auto weg
Die Deutsche Telekom will ihre Service-Techniker in der Stadt zuverlässiger machen, indem sie ihnen die Dienstfahrzeuge wegnimmt. Stattdessen sollen die Mitarbeiter mit E-Bikes ausgestattet werden, mit denen sich die Wege wesentlich besser planen lassen.
In den Innenstädten führt die Bewältigung der Wege mit dem Auto immer wieder zu unvorhergesehenen Problemen. Mal sind die Routen durch kurzfristig entstandene Baustellen länger, dann kommt es zu Staus und am Ziel findet der Techniker dann keinen Parkplatz. Letztendlich wird es so unmöglich, alle geplanten Termine während der Arbeitszeit zu erledigen.
Das soll sich ändern, indem die Telekom stärker aufs Fahrrad setzt. "Mit eBikes kommen wir in Großstädten schneller und ohne Parkplatzsuche zum Kunden", erklärte Ferri Abolhassan, der im Telekom-Vorstand für den Umbau des Kundendienstes zuständig ist, gegenüber der Wirtschaftswoche. Und bei der Sache geht es nicht um eine Idee, deren Umsetzung irgendwann vielleicht einmal in Angriff genommen wird.
Erkennbar werden die Lastenräder daran sein, dass auf ihrer Transportfläche eine Box im typischen Telekom-Magenta angebracht ist. In diese passen alle Werkzeuge und Messinstrumente sowie Kabel und Router, die für kurzfristige Reparaturen vor Ort benötigt werden. Das Projekt soll einer der Bausteine in einer massiven Optimierung des Einsatzes von Technikern sein. Das Ziel, das Abolhassan gesetzt wurde, besteht darin, dass die Telekom-Mitarbeiter nicht nur meistens, sondern immer die vereinbarten Termine einhalten.
Das soll sich ändern, indem die Telekom stärker aufs Fahrrad setzt. "Mit eBikes kommen wir in Großstädten schneller und ohne Parkplatzsuche zum Kunden", erklärte Ferri Abolhassan, der im Telekom-Vorstand für den Umbau des Kundendienstes zuständig ist, gegenüber der Wirtschaftswoche. Und bei der Sache geht es nicht um eine Idee, deren Umsetzung irgendwann vielleicht einmal in Angriff genommen wird.
Probebetrieb schon gestartet
Erste Tests sind laut Abolhassan in Hannover jetzt angelaufen. In den kommenden Wochen sollen auch in Düsseldorf und Duisburg Telekom-Techniker aufs Zweirad umsteigen. Bei den neu angeschafften Fahrzeugen handelt es sich um Pedelecs in Form von Lastenfahrrädern, auf denen die benötigte Ausrüstung problemlos Platz findet und die Geschwindigkeiten von bis zu 25 Kilometern pro Stunde erreichen.Erkennbar werden die Lastenräder daran sein, dass auf ihrer Transportfläche eine Box im typischen Telekom-Magenta angebracht ist. In diese passen alle Werkzeuge und Messinstrumente sowie Kabel und Router, die für kurzfristige Reparaturen vor Ort benötigt werden. Das Projekt soll einer der Bausteine in einer massiven Optimierung des Einsatzes von Technikern sein. Das Ziel, das Abolhassan gesetzt wurde, besteht darin, dass die Telekom-Mitarbeiter nicht nur meistens, sondern immer die vereinbarten Termine einhalten.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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