Bild-Propaganda: Nordkoreas Photoshop-Stümper sind nicht zu stoppen
Nordkorea und der Steinzeitkommunismus des Landes sind dieser Tage wieder in den Schlagzeilen, Grund ist der Tod des Studenten Otto Warmbier kurz nach dessen Haftentlassung. Die Propaganda-Maschine Nordkoreas bestreitet, dass der US-Amerikaner gefoltert wurde. Wie sehr man die Wahrheit in Nordkorea ernst nimmt, zeigen zahlreiche Bildmanipulationen.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es bekanntlich. Wie viele Worte ein Photoshop-Fake ersetzt, ist bisher nicht zum Gegenstand des Volksmundes geworden, klar ist aber, dass man diese "Kunst" in Nordkorea eher schlecht als recht beherrscht. Denn die staatliche Propaganda bzw. die Nachrichtenagentur Korean Central News Agency (KCNA) verbreitet immer wieder Fotos, bei denen man die Manipulation auch ohne forensische Analyse-Tools erkennen kann.
Allerdings werden nicht nur die Ohren von Kim Jong-un stark bearbeitet, wie man zum Teil mit einer Software namens Tungstène herausfinden kann. Dabei sorgt auch eine Verletzung bzw. Läsion unter dem linken Ohr für Spekulationen.
Dass die nordkoreanische Propaganda gerne schummelt, ist alles andere als ein Geheimnis, jedenfalls im Westen: Auf Seiten wie BuzzFeed und The Atlantic sind zahlreiche Tricksereien aufgelistet. Meistens werden dabei bestimmte Bildausschnitte kopiert und vervielfältigt, um beispielsweise die Stärke der nordkoreanischen Armee oder die Verfügbarkeit von Lebensmitteln in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Dass man dabei stümperhaft vorgeht, scheint der KCNA egal zu sein.
"Attraktiver" Kim Jong-un
Aktuell haben sich die nordkoreanischen Bildbearbeitungs-"Experten" vor allem mit den Ohren des Staatsführers Kim Jong-un beschäftigt: Wie Motherboard berichtet (via derStandard), werden die Lauscher des Diktators immer wieder manipuliert. Beobachter vermuten, dass das eine im strengsten Sinn kosmetische Maßnahme ist und man Kim Jong-un attraktiver machen will.Allerdings werden nicht nur die Ohren von Kim Jong-un stark bearbeitet, wie man zum Teil mit einer Software namens Tungstène herausfinden kann. Dabei sorgt auch eine Verletzung bzw. Läsion unter dem linken Ohr für Spekulationen.
Dass die nordkoreanische Propaganda gerne schummelt, ist alles andere als ein Geheimnis, jedenfalls im Westen: Auf Seiten wie BuzzFeed und The Atlantic sind zahlreiche Tricksereien aufgelistet. Meistens werden dabei bestimmte Bildausschnitte kopiert und vervielfältigt, um beispielsweise die Stärke der nordkoreanischen Armee oder die Verfügbarkeit von Lebensmitteln in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Dass man dabei stümperhaft vorgeht, scheint der KCNA egal zu sein.
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