Zwei Updates pro Jahr: Windows Server folgt Beispiel von Windows 10
Die aktuellste Version von Windows Server ist ohnehin mit Windows 10 verwandt, deshalb überrascht die jüngste Ankündigung von Microsoft auch nicht: Denn die Redmonder haben bekannt gegeben, dass Windows Server sich am "Windows as a Service"-Modell von Windows 10 orientiert und künftig zwei Mal pro Jahr aktualisiert wird.
Doch das Redmonder Unternehmen hat nun per Blogbeitrag bekanntgegeben, dass man es künftig wie bei Windows 10 macht und zwei Mal jährlich - im Frühjahr und Herbst - ein größeres Update veröffentlichen wird. Auch hier ist der Hintergrund ähnlich wie bei Windows 10 sowie Office: Microsoft will, dass Neuerungen schneller beim Kunden ankommen.
Aufgrund der Business-Ausrichtung von Windows Server gibt es aber doch den einen oder anderen Unterschied zu den Consumer-Produkten von Microsoft. Denn Nutzer von Windows Server Standard und Datacenter, die am Software Assurance-Programm teilnehmen, werden die Updates automatisch beim Erscheinen bekommen. Server ohne Software Assurance haben indes kein Anrecht auf die halbjährlichen Veröffentlichungen.
Siehe auch: Windows Server kommt ins Insider Programm, Anmeldung gestartet
Bisher alle vier Jahre
Windows Server hatte bisher bzw. früher wie die Consumer-Versionen des Betriebssystems einen Aktualisierungszyklus, bei dem man in Jahren rechnen konnte oder musste. Alle paar Jahre (im Fall von Windows Server waren es bisher vier, Veröffentlichungen gab es 2008, 2012 und 2016) wurde eine neue Hauptversion freigegeben, dazwischen gab es lediglich kleinere Aktualisierungen und Bugfixes.Doch das Redmonder Unternehmen hat nun per Blogbeitrag bekanntgegeben, dass man es künftig wie bei Windows 10 macht und zwei Mal jährlich - im Frühjahr und Herbst - ein größeres Update veröffentlichen wird. Auch hier ist der Hintergrund ähnlich wie bei Windows 10 sowie Office: Microsoft will, dass Neuerungen schneller beim Kunden ankommen.
Aufgrund der Business-Ausrichtung von Windows Server gibt es aber doch den einen oder anderen Unterschied zu den Consumer-Produkten von Microsoft. Denn Nutzer von Windows Server Standard und Datacenter, die am Software Assurance-Programm teilnehmen, werden die Updates automatisch beim Erscheinen bekommen. Server ohne Software Assurance haben indes kein Anrecht auf die halbjährlichen Veröffentlichungen.
Auch für System Center und Server Core
Die neuen Windows Server-Images können auch über Azure oder andere Cloud- und Hosting-Kanäle erreicht werden. Unternehmen, die eine Veröffentlichung auslassen wollen, können das natürlich tun. Die Halbjahres-Updates betreffen auch das System Center, die Datacenter-Management-Tools von Microsoft, sowie Server Core, die verschlankte Version von Windows Server.Siehe auch: Windows Server kommt ins Insider Programm, Anmeldung gestartet
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