VR: ZeniMax wittert Morgenluft und will jetzt auch Geld von Samsung
Nach dem außerordentlichen Erfolg in der Klage gegen Facebook und Oculus wittert ZeniMax nun Morgenluft. Auch von Samsung will man jetzt vor Gericht Gelder einklagen. Denn die Südkoreaner sollen ebenso von den bei der Firma entwickelten VR-Ideen profitiert haben, wie Facebook.
In dem ganzen Streit geht es im Grunde um die Arbeit von John Carmack und Matt Hooper, zweier Urgesteine des zu ZeniMax gehörenden Gaming-Studios id Software. Nachdem die beiden sich von dem Unternehmen getrennt hatten, gingen sie zu Oculus und nahmen ihre Ideen für mobile Virtual Reality-Anwendungen mit.
Damit wurde gegen Vertraulichkeits-Vereinbarungen in den Arbeitsverträgen verstoßen - wie es auch das zuständige Gericht anerkannte. Vor einigen Wochen wurden Oculus und dessen Mutterkonzern Facebook daher verurteilt, Schadensersatz in Höhe von 500 Millionen Dollar an ZeniMax zu entrichten. Und nun will sich die Firma auch von Samsung Geld holen, da der Konzern mit seinen Gear VR-Headsets im Grunde auch von Ideen und Technologien profitierte, die eigentlich unter dem Dach von ZeniMax entwickelt worden sind, berichtet das US-Magazin Polygon.
Vor dem gleichen Gericht ist übrigens auch eine Klage in die andere Richtung anhängig. Carmack hatte auf den Erfolg von ZeniMax regiert und will nun 22,5 Millionen Dollar haben. Denn sein Gehalt umfasste zum Teil auch Gewinnbeteiligungen für die jeweiligen Projekte, die natürlich nun entsprechend höher ausfallen müssten, wenn ZeniMax zusätzlich 500 Millionen Dollar für die VR-Technologien erhält.
Damit wurde gegen Vertraulichkeits-Vereinbarungen in den Arbeitsverträgen verstoßen - wie es auch das zuständige Gericht anerkannte. Vor einigen Wochen wurden Oculus und dessen Mutterkonzern Facebook daher verurteilt, Schadensersatz in Höhe von 500 Millionen Dollar an ZeniMax zu entrichten. Und nun will sich die Firma auch von Samsung Geld holen, da der Konzern mit seinen Gear VR-Headsets im Grunde auch von Ideen und Technologien profitierte, die eigentlich unter dem Dach von ZeniMax entwickelt worden sind, berichtet das US-Magazin Polygon.
Klage auch in Gegenrichtung
Vor dem Gericht im texanischen Dallas, bei dem die Klage eingereicht wurde, geht es im Konkreten um den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen und rückwirkende Zahlungen von Lizenzgebühren für geschützte Verfahren und Technologien. Zusätzlich will man natürlich auch durchsetzen, dass Samsung die Anwalts- und Prozesskosten zu tragen hat.Vor dem gleichen Gericht ist übrigens auch eine Klage in die andere Richtung anhängig. Carmack hatte auf den Erfolg von ZeniMax regiert und will nun 22,5 Millionen Dollar haben. Denn sein Gehalt umfasste zum Teil auch Gewinnbeteiligungen für die jeweiligen Projekte, die natürlich nun entsprechend höher ausfallen müssten, wenn ZeniMax zusätzlich 500 Millionen Dollar für die VR-Technologien erhält.
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