Endet der VR-Hype? Oculus schließt sein Virtual-Reality-Filmstudio
Virtual Reality sollte nicht nur das Gaming revolutionieren, sondern auch Filme und das Geschichtenerzählen. Oculus hat eigens zu diesem Zweck ein Filmstudio gegründet, rund 50 Mitarbeiter haben dort Ideen entwickelt und (Kurz-)Filme umgesetzt. Doch das zu Facebook gehörende Unternehmen hat nun bekannt gegeben, dass man das Story Studio schließt.
Der Hype um VR war anfangs riesig, so mancher prophezeite voraus, dass wir künftig alle nur denkbaren Inhalte ausschließlich über Virtual-Reality-Headsets konsumieren werden, allen voran Spiele und Filme. Doch mittlerweile ist eine gewisse Ernüchterung eingekehrt, was unter anderem daran liegt, dass High-End-Headsets samt den dazugehörigen Hochleistungs-PCs unter dem Strich immer noch zu teuer sind.
Vor allem Oculus scheint gegenüber HTC Vive und Partner Valve bzw. Steam den Kürzeren zu ziehen. Das hat zur Folge, dass Oculus seit einer Weile seine Strategie an so mancher Stelle anpasst und personelle und inhaltliche Veränderungen umsetzt. Dazu zählt wohl auch die nun bekannt gegebene Schließung des Story Studios. Man beteuert dabei aber, dass das nicht das Ende dieser Art des Filmemachens ist, wie The Verge berichtet.
Das VR-Filmstudio wurde 2015 gegründet und hat seither drei Kurzfilme produziert: Auf das Debüt Lost folgte das mit einem Emmy Award ausgezeichnete Henry, zuletzt stellte man "Dear Angelica" fertig. Welche Folgen die Studioschließung für Oculus hat, ist derzeit unklar, Mutterkonzern Facebook scheint aber die Zukunft von VR eher im Umfeld von Social Media zu sehen.
Siehe auch: Oculus droht VR-Rennen zu verlieren, reagiert mit satter Preissenkung
Vor allem Oculus scheint gegenüber HTC Vive und Partner Valve bzw. Steam den Kürzeren zu ziehen. Das hat zur Folge, dass Oculus seit einer Weile seine Strategie an so mancher Stelle anpasst und personelle und inhaltliche Veränderungen umsetzt. Dazu zählt wohl auch die nun bekannt gegebene Schließung des Story Studios. Man beteuert dabei aber, dass das nicht das Ende dieser Art des Filmemachens ist, wie The Verge berichtet.
Externe unterstützen
Oculus will stattdessen eher externe Kreative unterstützen und ihnen bei der Umsetzung helfen. Das soll durch Tutorials, Optimierungen der Entwicklung und Vernetzung der Beteiligten gelingen. Das lässt sich das Unternehmen (mindestens) 50 Millionen Dollar kosten, wie Oculus-Manager Jason Rubin mitteilte.Das VR-Filmstudio wurde 2015 gegründet und hat seither drei Kurzfilme produziert: Auf das Debüt Lost folgte das mit einem Emmy Award ausgezeichnete Henry, zuletzt stellte man "Dear Angelica" fertig. Welche Folgen die Studioschließung für Oculus hat, ist derzeit unklar, Mutterkonzern Facebook scheint aber die Zukunft von VR eher im Umfeld von Social Media zu sehen.
Siehe auch: Oculus droht VR-Rennen zu verlieren, reagiert mit satter Preissenkung
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