Apple will 'eines Tages' bei der Herstellung völlig auf Bergbau verzichten
Am nächsten Samstag findet der alljährliche Tag der Erde statt, diesen nutzen Unternehmen gerne im Vorfeld, um Pläne zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz anzukündigen. Apple hat den Earth Day nun zum Anlass genommen, um eine durchaus signifikante Ankündigung vorzunehmen. Die Kalifornier wollen künftig auf Bergbau bzw. den Abbau von Materialien komplett verzichten.
Apple will stattdessen komplett auf Wiedergewinnung von Materialien setzen, neue Geräte sollen entsprechend komplett aus Recycling-Stoffen bestehen. Das soll laut einem Bericht von Vice unter anderem seltene Erden sowie Metalle wie Aluminium, Kupfer, Zinn und Wolfram betreffen. Der Haken dabei: Der Konzern aus Cupertino weiß selbst noch nicht ganz, wie und wann das Ganze funktionieren soll, gibt das aber auch ganz offen zu.
Denn Lisa Jackson, Vice President of Environment, Policy and Social Initiatives bei Apple, sagte: "Wir machen hier etwas, was wir nur höchst selten tun, nämlich ein Ziel anzukündigen, bevor wir vollständig herausgefunden haben, wie uns das gelingt." Entsprechend meint Jackson, dass man bei Apple auch "etwas nervös" sei: "Aber wir denken gleichzeitig, dass das wirklich wichtig ist, weil das eine Richtung ist, in die Technologie sich entwickeln sollte."
Erreichen will man das unter anderem durch selbst durchgeführtes Recycling sowie dem Zukauf wiedergewonnener Materialien. Eine Priorität ist dabei, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden, so Apple. Bei Aluminium etwa kommen nur eigene Altgeräte in Frage, denn nur diese bieten laut dem Unternehmen einen genügend hohen Reinheitsgrad.
Die Umsetzung der Pläne soll nach und nach passieren, Apple hat dafür auch "Risikoprofile" für unterschiedliche Materialien angelegt. Stoffe mit der größten Auswirkung für Umwelt und Gesellschaft will man als erstes angehen und diese Liste nach und nach abarbeiten. Und irgendwann einmal will man dann eben eine völlige Unabhängigkeit von Bergbau erreichen.
Ein Problem ist dabei aber auch, dass nicht für alle benötigten Materialien schon jetzt Recycling-Prozeduren existieren. Hier will Apple mit der Industrie zusammenarbeiten, um neue Wege dafür zu entwickeln.
Denn Lisa Jackson, Vice President of Environment, Policy and Social Initiatives bei Apple, sagte: "Wir machen hier etwas, was wir nur höchst selten tun, nämlich ein Ziel anzukündigen, bevor wir vollständig herausgefunden haben, wie uns das gelingt." Entsprechend meint Jackson, dass man bei Apple auch "etwas nervös" sei: "Aber wir denken gleichzeitig, dass das wirklich wichtig ist, weil das eine Richtung ist, in die Technologie sich entwickeln sollte."
"Eines Tages"
Das Ziel ist für Apple aber klar: Bergbau soll "eines Tages", so die offizielle Formulierung im gestern veröffentlichten Environmental Responsibility Report (PDF), komplett aus der Produktionskette für iPhone, MacBook und Co. verschwinden.Erreichen will man das unter anderem durch selbst durchgeführtes Recycling sowie dem Zukauf wiedergewonnener Materialien. Eine Priorität ist dabei, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden, so Apple. Bei Aluminium etwa kommen nur eigene Altgeräte in Frage, denn nur diese bieten laut dem Unternehmen einen genügend hohen Reinheitsgrad.
Die Umsetzung der Pläne soll nach und nach passieren, Apple hat dafür auch "Risikoprofile" für unterschiedliche Materialien angelegt. Stoffe mit der größten Auswirkung für Umwelt und Gesellschaft will man als erstes angehen und diese Liste nach und nach abarbeiten. Und irgendwann einmal will man dann eben eine völlige Unabhängigkeit von Bergbau erreichen.
Ein Problem ist dabei aber auch, dass nicht für alle benötigten Materialien schon jetzt Recycling-Prozeduren existieren. Hier will Apple mit der Industrie zusammenarbeiten, um neue Wege dafür zu entwickeln.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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