"Weltgrößter Roboter":
Rio Tinto stellt autonomes Transportnetz fertig
Das System, das von seinem Betreiber als "weltweit größter Roboter" bezeichnet wird, kommt auf den ersten Blick recht unspektakulär daher: Es handelt sich hier um den "AutoHaul", das neue Transport-System des australischen Bergbaukonzerns Rio Tinto. Der Aufbau der Infrastruktur ist kurz vor dem Jahreswechsel abgeschlossen worden.
Autonomer Zug von Rio Tinto
AutoHaul besteht im Kern aus einer Eisenbahn-Infrastruktur. Diese hat den Zweck, 16 Bergwerke in Westaustralien mit vier Hafen-Terminals zu verbinden. Im Wesentlichen wird dabei Eisenerz zur Weiterverarbeitung transportiert. Rund 200 Lokomotiven fahren dabei ständig auf einem Schienennetz von 1700 Kilometern Länge. Und das tun sie nach der nun erfolgten Umstellung komplett autonom.
Rio Tinto hat insgesamt 940 Millionen Dollar in das Projekt investiert. Nachdem die behördlichen Genehmigungen vorlagen, hatte man im Mai mit ersten Testfahrten begonnen. Die erste vollständig autonome Erzlieferung erfolgte dann im Juli. Seitdem wurde die Technik weiter optimiert und auf das gesamte Transportsystem des Betreibers ausgebaut. Längst haben die Transportkilometer, die von AutoHaul bestritten wurden, die Millionen-Kilometer-Marke überschritten.
Der Bergbau-Konzern hat nach eigenen Angaben vor über einem Jahrzehnt mit der Entwicklung autonomer Infrastrukturen begonnen. In den großen Eisenminen kommen seit längerer Zeit auch schon selbstfahrende Trucks zum Einsatz. Das alles soll im Wesentlichen ohne den Verlust von Arbeitsplätzen über die Bühne gegangen sein. Um keinen Unmut in der Belegschaft zu schüren, hatte das Unternehmen die entsprechenden Projekte mit Fortbildungs-Maßnahmen für die Mitarbeiter verknüpft, damit diese in einem anderen Bereich eingesetzt werden können.
Siehe auch: Französische Bahn: TGV soll erster autonomer Zug der Welt werden
Autonomer Zug von Rio Tinto
AutoHaul besteht im Kern aus einer Eisenbahn-Infrastruktur. Diese hat den Zweck, 16 Bergwerke in Westaustralien mit vier Hafen-Terminals zu verbinden. Im Wesentlichen wird dabei Eisenerz zur Weiterverarbeitung transportiert. Rund 200 Lokomotiven fahren dabei ständig auf einem Schienennetz von 1700 Kilometern Länge. Und das tun sie nach der nun erfolgten Umstellung komplett autonom.
Rio Tinto hat insgesamt 940 Millionen Dollar in das Projekt investiert. Nachdem die behördlichen Genehmigungen vorlagen, hatte man im Mai mit ersten Testfahrten begonnen. Die erste vollständig autonome Erzlieferung erfolgte dann im Juli. Seitdem wurde die Technik weiter optimiert und auf das gesamte Transportsystem des Betreibers ausgebaut. Längst haben die Transportkilometer, die von AutoHaul bestritten wurden, die Millionen-Kilometer-Marke überschritten.
Geduldige Maschinen
Eine Transportfahrt inklusive des Ladens und Entladens dauert rund 40 Stunden. Der Zug nimmt das Erz dabei auf und bringt es in eines der Rio Tinto-Hafenterminals, wo es auf Schiffe verladen wird. Durchschnittlich 800 Kilometer legt der Zug dabei zurück. Menschliche Mitarbeiter überwachen den ganzen Prozess nur noch über Kameras, die an den Zügen und den auf der Strecke passierten Bahnübergängen angebracht sind, von einer Zentrale aus.Der Bergbau-Konzern hat nach eigenen Angaben vor über einem Jahrzehnt mit der Entwicklung autonomer Infrastrukturen begonnen. In den großen Eisenminen kommen seit längerer Zeit auch schon selbstfahrende Trucks zum Einsatz. Das alles soll im Wesentlichen ohne den Verlust von Arbeitsplätzen über die Bühne gegangen sein. Um keinen Unmut in der Belegschaft zu schüren, hatte das Unternehmen die entsprechenden Projekte mit Fortbildungs-Maßnahmen für die Mitarbeiter verknüpft, damit diese in einem anderen Bereich eingesetzt werden können.
Siehe auch: Französische Bahn: TGV soll erster autonomer Zug der Welt werden
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