Autokonzern wildert ordentlich unter Smartphone-Ingenieuren
Wie stark die Veränderungen in klassischen Industrien gehen, lässt sich abschätzen, wenn die dortigen Konzerne beginnen, in der High Tech-Branche zu wildern. Aktuell holt sich der Automobil-Hersteller Ford beispielsweise ganze 400 Mobilfunk-Spezialisten an Bord.
Diese holt man sich recht bequem beim angeschlagenen Smartphone-Hersteller Blackberry. Während es völlig unklar ist, wie lange man bei diesem noch seinen Job behalten kann, geht es Ford vergleichsweise gut und bei dem Konzern stehen wichtige Entwicklungs-Aufgaben an, die so manche Weiche für die Zukunft stellen sollen.
Der Autokonzern richtet gerade ein neues Entwicklungs-Zentrum im kanadischen Ottawa ein, berichtete das US-Magazin TechCrunch unter Berufung auf Chuck Gray, der bei Ford für die Entwicklung von Autoelektroniken zuständig ist. Dass dieses ausgerechnet dort angesiedelt wird, ist alles andere als ein Zufall. Denn die meisten Ingenieure kommen von Blackberry. Dort haben die Entwickler in erster Linie am Betriebssystem QNX gearbeitet, auf dem auch das in den Ford-Autos eingesetzte SYNC 3 basiert.
Mobilfunk-Ingenieure sind für diese Aufgaben im Grunde perfekt geeignet. Sie sind die Experten, wenn es darum geht, bewegliche Objekte flexibel miteinander kommunizieren zu lassen. Und auch die Einbindung menschlicher Nutzer mit ihren oft unvorhersehbaren Aktionen steht sicherlich fester im Erfahrungshorizont der ehemaligen Blackberry-Beschäftigten als bei Entwicklern aus anderen Bereichen.
Der Autokonzern richtet gerade ein neues Entwicklungs-Zentrum im kanadischen Ottawa ein, berichtete das US-Magazin TechCrunch unter Berufung auf Chuck Gray, der bei Ford für die Entwicklung von Autoelektroniken zuständig ist. Dass dieses ausgerechnet dort angesiedelt wird, ist alles andere als ein Zufall. Denn die meisten Ingenieure kommen von Blackberry. Dort haben die Entwickler in erster Linie am Betriebssystem QNX gearbeitet, auf dem auch das in den Ford-Autos eingesetzte SYNC 3 basiert.
Nähere Ziele als Selbstfahrende Autos
Im Fokus der technischen Entwicklung der Auto-Branche stehen seit einiger Zeit die autonomen Fahrzeuge. Diese werden in dem neuen Entwicklungszentrum aber nicht die entscheidende Rolle spielen. Hier geht es vielmehr um verschiedene andere Bereiche, in denen es enorme Fortschritte gibt - wie beispielsweise die Vernetzung der internen Systeme, die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und auch die bessere Unterstützung der Fahrer.Mobilfunk-Ingenieure sind für diese Aufgaben im Grunde perfekt geeignet. Sie sind die Experten, wenn es darum geht, bewegliche Objekte flexibel miteinander kommunizieren zu lassen. Und auch die Einbindung menschlicher Nutzer mit ihren oft unvorhersehbaren Aktionen steht sicherlich fester im Erfahrungshorizont der ehemaligen Blackberry-Beschäftigten als bei Entwicklern aus anderen Bereichen.
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