Folgen für die Umwelt: Demo gegen Bau von Microsoft-Datenzentren
Mehr als 250 Menschen sind am Wochenende in der Innenstadt von Leeds, Großbritannien, gegen den Bau eines Microsoft-Rechenzentrumscampus auf die Straße gegangen. Es geht um drohende Umweltschäden.
Das Datenzentrum soll nach den derzeitigen Plänen Anfang 2027 entstehen und die technische Infrastruktur für Microsoft-Dienste bereitstellen, darunter auch Anwendungen und Systeme für Künstliche Intelligenz. Die Kritiker bezweifeln allerdings, dass derartige Großrechenzentren mit ihrem enormen Stromverbrauch angesichts des Klimawandels und zunehmender Hitzeperioden vertretbar sind.
Demonstrantin Bronwen Pope-Wilby verwies außerdem auf den ihrer Ansicht nach hohen Wasserbedarf und forderte, die Ressource nicht für nicht zwingend notwendige Infrastruktur einzusetzen. Microsoft weist die Kritik allerdings zurück. Nach Angaben des Konzerns soll das geplante Rechenzentrum zu mehr als 95 Prozent der Zeit mit Luft gekühlt werden. Zudem werde der gesamte Energieverbrauch in Großbritannien mit erneuerbarer Energie ausgeglichen. Microsoft verwies außerdem auf seine Ziele, bis 2030 klimapositiv, wasserpositiv und abfallfrei zu wirtschaften.
Unterstützung erhielt die Protestbewegung von Richard Burgon, Parlamentsabgeordneter für Leeds East. Er fordert gemeinsam mit Parlamentariern verschiedener Parteien einen landesweiten Stopp für die Genehmigung neuer hyperskalierter KI-Rechenzentren. Demnach solle die britische Regierung zunächst die wirtschaftlichen und ökologischen Folgen untersuchen, bevor weitere Projekte genehmigt werden.
Die Stadtverwaltung betont, sie habe die Entscheidung auf Grundlage der geltenden Planungs- und Umweltvorschriften getroffen und dabei unter anderem Gestaltung, Größe, Verkehrssicherheit, Nachhaltigkeit und Auswirkungen auf die Lebensqualität berücksichtigt. Auch die Einstufung von Rechenzentren als kritische nationale Infrastruktur durch die britische Regierung sei in die Prüfung eingeflossen. Microsoft hatte bereits im Juni 2025 eine öffentliche Konsultation zu dem Projekt durchgeführt.
Siehe auch:
Bau soll 2027 starten
Die Protestaktion auf dem Millennium Square richtete sich gegen drei geplante, jeweils dreistöckige Gebäude im Stadtteil Skelton Grange. Die Initiative "No Leeds Datacentre" warnt insbesondere vor den möglichen Auswirkungen auf Wasserverbrauch, Flächenbedarf und Umwelt. Das berichtete die Yorkshire Evening Post.Das Datenzentrum soll nach den derzeitigen Plänen Anfang 2027 entstehen und die technische Infrastruktur für Microsoft-Dienste bereitstellen, darunter auch Anwendungen und Systeme für Künstliche Intelligenz. Die Kritiker bezweifeln allerdings, dass derartige Großrechenzentren mit ihrem enormen Stromverbrauch angesichts des Klimawandels und zunehmender Hitzeperioden vertretbar sind.
Demonstrantin Bronwen Pope-Wilby verwies außerdem auf den ihrer Ansicht nach hohen Wasserbedarf und forderte, die Ressource nicht für nicht zwingend notwendige Infrastruktur einzusetzen. Microsoft weist die Kritik allerdings zurück. Nach Angaben des Konzerns soll das geplante Rechenzentrum zu mehr als 95 Prozent der Zeit mit Luft gekühlt werden. Zudem werde der gesamte Energieverbrauch in Großbritannien mit erneuerbarer Energie ausgeglichen. Microsoft verwies außerdem auf seine Ziele, bis 2030 klimapositiv, wasserpositiv und abfallfrei zu wirtschaften.
Unterstützung erhielt die Protestbewegung von Richard Burgon, Parlamentsabgeordneter für Leeds East. Er fordert gemeinsam mit Parlamentariern verschiedener Parteien einen landesweiten Stopp für die Genehmigung neuer hyperskalierter KI-Rechenzentren. Demnach solle die britische Regierung zunächst die wirtschaftlichen und ökologischen Folgen untersuchen, bevor weitere Projekte genehmigt werden.
Deutlicher Widerstand
Der Widerstand gegen das Vorhaben ist inzwischen erheblich. Eine Petition gegen den Campus wurde von mehr als 43.000 Menschen unterzeichnet. Zusätzlich liegen nach Angaben der Kampagne mehr als tausend öffentliche Einwände gegen die geplanten Bauanträge vor. Die Baugenehmigung wurde allerdings bereits vom Leeds City Council erteilt.Die Stadtverwaltung betont, sie habe die Entscheidung auf Grundlage der geltenden Planungs- und Umweltvorschriften getroffen und dabei unter anderem Gestaltung, Größe, Verkehrssicherheit, Nachhaltigkeit und Auswirkungen auf die Lebensqualität berücksichtigt. Auch die Einstufung von Rechenzentren als kritische nationale Infrastruktur durch die britische Regierung sei in die Prüfung eingeflossen. Microsoft hatte bereits im Juni 2025 eine öffentliche Konsultation zu dem Projekt durchgeführt.
Zusammenfassung
- Proteste in Leeds richten sich gegen ein geplantes Microsoft-Rechenzentrum
- Die Initiative warnt vor hohem Wasser- und Stromverbrauch der Anlage
- Der Baustart für die drei Gebäude in Skelton Grange ist für 2027 geplant
- Microsoft verweist auf Luftkühlung und das Ziel, bis 2030 klimapositiv zu sein
- Eine Petition gegen das Projekt wurde von über 43.000 Menschen unterschrieben
- Ein Abgeordneter fordert einen nationalen Stopp für neue KI-Rechenzentren
Siehe auch:
Themen:
Videos zum Thema KI
- Tripo3D im Test: Von der Idee zum 3D-Druck mit Hilfe eines KI-Tools
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Haltbarkeit von ferroelektrischen Speichern wurde 100-fach erhöht
- Solid-State-Akku: BYD bestätigt erste Feststoffbatterie-E-Autos für 2027
- Preissturz bei Klarmobil: 75 GB Vodafone-Tarif heute für nur 10 Euro
- Folgen für die Umwelt: Demo gegen Bau von Microsoft-Datenzentren
- iPhone-Gaming-Zubehör: Apple plant offenbar eigene Controller
- StarCraft wird zum Shooter: Neues Open-World-Spiel erscheint 2030
- Anthropic-Chef: KI-Botnetz könnte bald das komplette Internet kapern
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!