Ransomware: Gefälschte Pornhub-Apps häufen sich & verbreiten Malware
Im vergangenen Jahr verbreitete sich mehr Ransomware als jemals zuvor über das Netz. Doch nicht nur gewöhnliche Desktop-Rechner werden befallen: Auch Smartphones können Opfer der Erpressungs-Masche werden. Gerade nicht gelistete Android-Apps sind ein beliebtes Ziel.
Unter dem Begriff Ransomware versteht man Programme, die mit bösartiger Absicht den Computer des Opfers übernehmen und alle sich auf den Laufwerken befindlichen Dateien verschlüsseln. Anschließend wird ein Lösegeld gefordert, welches über anonyme Bezahlmethoden wie Bitcoin entrichtet werden soll. Bei dem Nutzer wird der Eindruck erweckt, dass dies die einzige Lösung ist, um wieder Kontrolle über die Daten zu erlangen. Tatsächlich sind die verschlüsselten Dateien oftmals nicht ohne weiteren Aufwand wiederherstellbar - gezahlt werden sollte trotzdem nicht. Das Sicherheitsunternehmen ESET hat einen neuen Bericht über den Trend der Ransomware veröffentlicht. Demnach vermehren sich jene Anwendungen auch zunehmend auf Smartphones.
In letzter Zeit machen immer mehr Fake-Apps des Porno-Anbieters Pornhub die Runde im Netz. Darüber hat auch The Next Web berichtet. Tatsächlich gibt es auch eine offizielle Android-App, die das Unternehmen selbst bereitstellt. Jedoch kann diese nicht über sichere Quellen wie dem Google Play Store heruntergeladen werden, da eine entsprechende Richtlinie das Anbieten von Anwendungen mit pornografischen Inhalten in diesem untersagt. Wer die App dennoch nutzen möchte, muss diese von einem Drittanbieter beziehen. Genau hier besteht die Gefahr: Da die App auf diesem Weg nicht geprüft werden kann, könnte der Hoster Malware in die Anwendung eingeschleust haben. Führt der Nutzer die App aus, bekommt er statt dem erhofften Porn nur die Meldung zu sehen, dass das Gerät gesperrt wurde und eine Strafe zu zahlen ist. Ist man hiervon betroffen, so kann man versuchen, das Smartphone im sogenannten sicheren Modus zu starten. Hier werden alle Apps außer Systemanwendungen geblockt, sodass die Malware entfernt werden kann.
In letzter Zeit machen immer mehr Fake-Apps des Porno-Anbieters Pornhub die Runde im Netz. Darüber hat auch The Next Web berichtet. Tatsächlich gibt es auch eine offizielle Android-App, die das Unternehmen selbst bereitstellt. Jedoch kann diese nicht über sichere Quellen wie dem Google Play Store heruntergeladen werden, da eine entsprechende Richtlinie das Anbieten von Anwendungen mit pornografischen Inhalten in diesem untersagt. Wer die App dennoch nutzen möchte, muss diese von einem Drittanbieter beziehen. Genau hier besteht die Gefahr: Da die App auf diesem Weg nicht geprüft werden kann, könnte der Hoster Malware in die Anwendung eingeschleust haben. Führt der Nutzer die App aus, bekommt er statt dem erhofften Porn nur die Meldung zu sehen, dass das Gerät gesperrt wurde und eine Strafe zu zahlen ist. Ist man hiervon betroffen, so kann man versuchen, das Smartphone im sogenannten sicheren Modus zu starten. Hier werden alle Apps außer Systemanwendungen geblockt, sodass die Malware entfernt werden kann.
Keine Apps aus unbekannten Quellen installieren
Um zu vermeiden, plötzlich eine gefälschte App mit besagter Malware installiert zu haben, empfehlen wir das Deaktivieren der Möglichkeit, Apps aus Quellen von Drittanbietern auf das eigene Gerät zu laden. Dies kann in den Einstellungen vorgenommen werden. Ist die Option aktiviert, können Apps nur noch aus dem offiziellen Google Play Store installiert werden, welche zuvor auf Viren und Trojaner überprüft worden sind. Jedoch besteht dann nicht mehr die Option, heruntergeladene APK-Dateien zu installieren. Wird das Feature unbedingt benötigt, raten wir dennoch, hierbei vorsichtig zu sein.
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