Meilenstein: Über die Hälfte des Web-Traffics läuft jetzt über HTTPS
Die verschlüsselte Nutzung des Webs nimmt immer größere Ausmaße an. Waren gesicherte Verbindungen lange Zeit vor allem an sensiblen Punkten - wie etwa auf Login-Seiten oder bei Formularen, die persönliche Daten abfragten - zu finden, gehören sie inzwischen regelrecht zur Normalität.
Laut einem aktuellen Bericht der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) wurde in den letzten Tagen ein neuer Meilenstein erreicht: Mehr als die Hälfte der Webseiten, die von Nutzern abgerufen werden, kommen inzwischen über eine HTTPS-Verbindung auf die Rechner der User.
Zugrunde liegen den Daten der EFF die Nutzungsstatistiken von Browsern. Laut der Telemetrie-Daten des Firefox stieg der Anteil der verschlüsselten Web-Verbindungen in nicht einmal anderthalb Jahren - von Oktober 2015 bis Februar 2017 - von 37,81 auf 52,93 Prozent. Ähnlich sieht die Entwicklung in den Statistiken von Googles Chrome aus, wobei hier die Windows- und Mac-Versionen die höchsten Werte erreichen. Aber auch unter Android läuft knapp die Hälfte der Seitenabrufe inzwischen verschlüsselt ab.
HTTPS-Anteil beim Chrome
Große Schübe bei der anteiligen HTTPS-Verbreitung gab es, als verschiedene große Portale standardmäßig auf Verschlüsselung umstellten. Im Sommer 2013 war dies beispielsweise bei Facebook der Fall. Erst Mitte 2015 stellte auch die Wikipedia komplett auf kodierte Kanäle um. Zahlreichen kleineren Seitenbetreibern halfen auch Projekte, über die Krypto-Zertifikate einfacher zu bekommen sind, bei der Umsetzung einer Migration zu HTTPS.
Zugrunde liegen den Daten der EFF die Nutzungsstatistiken von Browsern. Laut der Telemetrie-Daten des Firefox stieg der Anteil der verschlüsselten Web-Verbindungen in nicht einmal anderthalb Jahren - von Oktober 2015 bis Februar 2017 - von 37,81 auf 52,93 Prozent. Ähnlich sieht die Entwicklung in den Statistiken von Googles Chrome aus, wobei hier die Windows- und Mac-Versionen die höchsten Werte erreichen. Aber auch unter Android läuft knapp die Hälfte der Seitenabrufe inzwischen verschlüsselt ab.
HTTPS-Anteil beim Chrome
Snowden brachte großen Schub
Die EFF hatte im Jahr 2010 eine Kampagne gestartet, mit der die Betreiber von Webseiten zum Einsatz von HTTPS gebracht werden sollten. Richtig Fahrt nahm die Sache allerdings im Jahr 2013 auf, als die umfangreichen Überwachungsmaßnahmen im Netz durch westliche Geheimdienste vom NSA-Whistleblower Edward Snowden aufgedeckt wurden.Große Schübe bei der anteiligen HTTPS-Verbreitung gab es, als verschiedene große Portale standardmäßig auf Verschlüsselung umstellten. Im Sommer 2013 war dies beispielsweise bei Facebook der Fall. Erst Mitte 2015 stellte auch die Wikipedia komplett auf kodierte Kanäle um. Zahlreichen kleineren Seitenbetreibern halfen auch Projekte, über die Krypto-Zertifikate einfacher zu bekommen sind, bei der Umsetzung einer Migration zu HTTPS.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Home Assistant 2026.7 ::
d-hubs - Gestern 14:38 Uhr -
Tails - die Linux-Distribution, die konsequent auf Privatsphäre und An
d-hubs - Gestern 13:49 Uhr -
Dr.Parted Live 26.07: eine bootfähige GNU/Linux-Distri
d-hubs - 04.07. 19:10 Uhr -
Intenret nicht gefunnden
Doodle - 04.07. 17:08 Uhr -
LibreOffice-Community Update: Die News im Juni 2026
d-hubs - 03.07. 23:24 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen