HTTPS Everywhere - Google verschlüsselt bis 30.6. Werbeangebote
Google plant seine Werbenetzwerke wie Google Display Network, AdMob, DoubleClick und Google AdWords künftig verschlüsselt auszuliefern. Die Initiative HTTPS Everywhere soll dazu beitragen, das Internet zumindest ein wenig sicherer für alle Nutzer werden zu lassen.
Im "Inside AdWords"-Blog erläutern Google-Manager Neal Mohan und Jerry Dischler den Fahrplan für die Einbindung von HTTPS. "Seit 2008 arbeiten wir daran, dass alle unsere Dienste ein starkes HTTPS als Standard nutzen können", heißt es im Blog. Die Google-Suche, Gmail, YouTube und Google Drive funktionieren automatisch mit einer gesicherten Verbindung per HTTPS zu den Google Servern. Zumindest für den "überwiegenden Teil der Nutzer", wie Google schreibt. Bis Ende 2014 hat Google zudem bereits alle Werbeeinblendungen bei YouTube auf HTTPS umgestellt.
Google will nun bis zum 30. Juni 2015 für das Google Display Network, AdMob und DoubleClick Publishern die Verschlüsselung automatisch als Standard zur Verfügung stellen. Ebenfalls bis zum 30. Juni werden Werbetreibende für die Google-Werbe-Verkaufsplattform inklusive AdWords und DoubleClick ebenfalls Displays Ads per HTTPS-Verschlüsslung ausliefern können. Die Änderungen betreffen damit alle mobil, über Video, und Desktop Display ausgelieferte Werbeanzeigen.
Bei den Bemühungen für mehr Sicherheit im Internet steht Google laut eigenen Angaben nicht allein da. Die werbetreibende Branche hat ebenfalls Aufrufe gestartet, Verschlüsselung einzusetzen. Die US-Regierung versucht diese Bestrebungen allerdings zu unterwandern. Immer wieder gibt es Berichte, dass Behörden versuchten, Zugriff auf die Verschlüsselungs-Protokolle zu erhalten.
Nutzen
Das HyperText Transfer Protocol Secure, kurz HTTPS, soll eine ausspäh-sichere Kommunikation zwischen Webserver und Webbrowser ermöglichen. Dadurch wird neben der Sicherheit gegen eingeschleuste Schadsoftware auch die Privatsphäre gestärkt, da Dritte keinen Zugriff auf die ausgelieferte Werbung erhalten.Google will nun bis zum 30. Juni 2015 für das Google Display Network, AdMob und DoubleClick Publishern die Verschlüsselung automatisch als Standard zur Verfügung stellen. Ebenfalls bis zum 30. Juni werden Werbetreibende für die Google-Werbe-Verkaufsplattform inklusive AdWords und DoubleClick ebenfalls Displays Ads per HTTPS-Verschlüsslung ausliefern können. Die Änderungen betreffen damit alle mobil, über Video, und Desktop Display ausgelieferte Werbeanzeigen.
Bei den Bemühungen für mehr Sicherheit im Internet steht Google laut eigenen Angaben nicht allein da. Die werbetreibende Branche hat ebenfalls Aufrufe gestartet, Verschlüsselung einzusetzen. Die US-Regierung versucht diese Bestrebungen allerdings zu unterwandern. Immer wieder gibt es Berichte, dass Behörden versuchten, Zugriff auf die Verschlüsselungs-Protokolle zu erhalten.
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