Kaspersky OS: Eugene Kaspersky überrascht mit eigenem Betriebssystem
Eugene Kaspersky, Gründer und CEO der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab, hat sein eigenes "Hackersicheres" Betriebssystem vorgestellt. In einem Blogbeitrag stellte er nun die Arbeit an "Kaspersky OS" vor und verriet erste Details.
Er habe es jetzt getan, schreibt Eugene Kaspersky im Firmenblog, er hat sein eigenes OS entwickelt. Es soll "Hackproof", also "hacksicher" sein, kommt ohne GUI daher und hat nicht "den kleinsten Fitzel Linux in sich stecken". Um die Aufgabe zu meistern, an einem vollkommen sicheren Betriebssystem zu arbeiten, hätte das Team bei Null angefangen und etwas ganz Eigenes geschaffen. Zielpublikum sind dabei Unternehmen, die im Bereich Internet of Things tätig sind und für ihre vernetzten Geräte ein unabhängiges, sicheres, gut zu wartendes OS suchen.
Dass man dabei besonders Linux links liegen ließ ist für Kaspersky einer der wichtigsten Punkte, mit dem er das OS bewirbt.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das eingebaute Sicherheitssystem, das Anwendungsverhalten und OS-Module steuern kann. Es macht Kaspersky OS praktisch unangreifbar, es sei denn, so Kaspersky, "ein Cyber-Bösewicht verfügt über einen Quantencomputer mit der er die digitale Signatur der Plattform knackt".
Viele Details hat Kaspersky von seinem Projekt nicht weiter fallen lassen. Er zeigt das OS auf einem Kraftway Layer-3-Switch und erläutert ein wenig die einfache Anpassungsmöglichkeit für IoT-Systeme.
Download Kaspersky Total Security 2017
Start vor Stuxnet
14 Jahre habe man bisher in die Entwicklung des Systems gesteckt: "Schließlich begannen wir unser Projekt lange vor Stuxnet", so Kaspersky. Er sieht ein Problem mit den verfügbaren gängigen Betriebssystemen vor allem darin, dass sie nicht mit der Maßgabe entwickelt wurden, vor allem sicher zu sein. Stattdessen sind sie funktionell und vielleicht auf den Nutzer angepasst, aber nicht auf Sicherheit getrimmt. Für ihn war daher klar, dass er sich mit seinem Team noch einmal neu orientieren und ganz allein ohne andere Referenzen beginnen musste. So basiert Kaspersky OS nun auf einer Microkernel-Architektur.Dass man dabei besonders Linux links liegen ließ ist für Kaspersky einer der wichtigsten Punkte, mit dem er das OS bewirbt.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das eingebaute Sicherheitssystem, das Anwendungsverhalten und OS-Module steuern kann. Es macht Kaspersky OS praktisch unangreifbar, es sei denn, so Kaspersky, "ein Cyber-Bösewicht verfügt über einen Quantencomputer mit der er die digitale Signatur der Plattform knackt".
Viele Details hat Kaspersky von seinem Projekt nicht weiter fallen lassen. Er zeigt das OS auf einem Kraftway Layer-3-Switch und erläutert ein wenig die einfache Anpassungsmöglichkeit für IoT-Systeme.
Download Kaspersky Total Security 2017
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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