Daydream VR-Plattform: Google nennt Anforderungen - 2K nicht Pflicht
Google hat kürzlich die Kompatibilitätsdokumentation für Android 7.0 veröffentlicht und es kommen immer mehr Details zu dem neuen Betriebssystem ans Tageslicht. Jetzt steht fest, welche Anforderungen ein Smartphone erfüllen muss, um mit Googles neuer VR-Plattform Daydream kompatibel zu sein. Ein wichtiges Detail: ein 2K-Display ist nicht Pflicht.
In Sektion 7.9 des Android 7.0 Compatibility Definition Document (CDD) geht es um Virtual Reality und dort finden sich dann auch die Anforderungen für Smartphones, die als "Daydream ready" bezeichnet werden. Dazu gehört auch, dass Google ein Full-Display mit 1080p-Auflösung als Mindestanforderung nennt. Bildschirme mit 2540x1440 oder mehr Pixeln werden jedoch stark empfohlen, heißt es in dem Papier.
Daydream: Google nennt Anforderungen für kompatible Smartphones
Bisher war die Verwendung eines 2K-Displays als Mindestanforderung gehandelt worden, doch möglicherweise hat Google diese Vorgabe zugunsten einiger Gerätehersteller gelockert, auch weil 1080p-Displays deutlich weiter verbreitet sein dürften. Es gibt allerdings noch eine Reihe weiterer Anforderungen, die für die Daydream-Kompatibilität erfüllt werden müssen.
So verlangt Google, dass das Displays im VR-Betrieb mit mindestens 60 Hertz Wiederholfrequenz arbeitet und innerhalb von maximal drei Millisekunden von Grau zu Grau, Weiß zu Schwarz und Schwarz zu Weiß umschalten können muss. Außerdem darf ein Pixel nicht länger als fünf Millisekunden Licht abgeben.
Für die Prozessoren der Daydream-fähigen Geräte setzt Google mindestens zwei physische Rechenkerne voraus, von denen einer im VR-Betrieb vollständig für die im Vordergrund laufende App zur Verfügung stehen muss. Darüber hinaus verlangt man die Unterstützung für Bluetooth 4.2 - was in vielen Fällen bei aktuellen Geräten noch nicht der Fall ist - sowie von OpenGL ES 3.2. Desweiteren muss die Grafik-Engine Vulkan im Hardware-Level 0 unterstützt werden, wobei Level 1 empfohlen wird.
Eine weitere Anforderung ist, dass die Daydream-Smartphones in der Lage sein müssen, Videos, deren Auflösung mindestens auf dem 4K-Niveau von 3840x2160 Pixeln liegt, in H.264 bei 30 Bildern pro Sekunde zu dekodieren, wobei die Bitrate bei mindestens 40 Mbps liegt. HEVC- und VP9-Imhalte müssen in Full-HD mindestens mit 30 Bildern pro Sekunde wiedergegeben werden können, während 2160p bei 30 FPS empfohlen wird.
Hinzu kommen einige weitere Voraussetzungen, die unter anderem für eine Artefakt-freie Darstellung von VR-Inhalten mit getrennten Feeds für jedes Auge in synchronisierter Form gewährleisten sollen. Grundsätzlich darf die Display-Diagonale sich nur im Bereich zwischen 4,7 und 6,0 Zoll bewegen. Bisher sind nur wenige Smartphones tatsächlich mit Google Daydream kompatibel, wobei primär natürlich die neuen Google-eigenen Modelle Pixel und Pixel XL unterstützt werden.
Siehe auch: VR-Brille Google Daydream View ab 10.11. für 69 Euro bei der Telekom
ASUS und ZTE haben bereits verlauten lassen, dass ihre Smartphones ebenfalls Daydream-fähig sind und Huawei hatte dies bei der Vorstellung des neuen Mate 9 Phablets ebenfalls verlauten lassen. Einschränkungen ergeben sich für ältere Geräte vor allem durch die teilweise fehlende Hardware-Unterstützung, auch wenn sie auf den ersten Blick laut ihrem Datenblatt vielleicht kompatibel erscheinen.
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Daydream: Google nennt Anforderungen für kompatible Smartphones
Bisher war die Verwendung eines 2K-Displays als Mindestanforderung gehandelt worden, doch möglicherweise hat Google diese Vorgabe zugunsten einiger Gerätehersteller gelockert, auch weil 1080p-Displays deutlich weiter verbreitet sein dürften. Es gibt allerdings noch eine Reihe weiterer Anforderungen, die für die Daydream-Kompatibilität erfüllt werden müssen.
So verlangt Google, dass das Displays im VR-Betrieb mit mindestens 60 Hertz Wiederholfrequenz arbeitet und innerhalb von maximal drei Millisekunden von Grau zu Grau, Weiß zu Schwarz und Schwarz zu Weiß umschalten können muss. Außerdem darf ein Pixel nicht länger als fünf Millisekunden Licht abgeben.
Für die Prozessoren der Daydream-fähigen Geräte setzt Google mindestens zwei physische Rechenkerne voraus, von denen einer im VR-Betrieb vollständig für die im Vordergrund laufende App zur Verfügung stehen muss. Darüber hinaus verlangt man die Unterstützung für Bluetooth 4.2 - was in vielen Fällen bei aktuellen Geräten noch nicht der Fall ist - sowie von OpenGL ES 3.2. Desweiteren muss die Grafik-Engine Vulkan im Hardware-Level 0 unterstützt werden, wobei Level 1 empfohlen wird.
Eine weitere Anforderung ist, dass die Daydream-Smartphones in der Lage sein müssen, Videos, deren Auflösung mindestens auf dem 4K-Niveau von 3840x2160 Pixeln liegt, in H.264 bei 30 Bildern pro Sekunde zu dekodieren, wobei die Bitrate bei mindestens 40 Mbps liegt. HEVC- und VP9-Imhalte müssen in Full-HD mindestens mit 30 Bildern pro Sekunde wiedergegeben werden können, während 2160p bei 30 FPS empfohlen wird.
Hinzu kommen einige weitere Voraussetzungen, die unter anderem für eine Artefakt-freie Darstellung von VR-Inhalten mit getrennten Feeds für jedes Auge in synchronisierter Form gewährleisten sollen. Grundsätzlich darf die Display-Diagonale sich nur im Bereich zwischen 4,7 und 6,0 Zoll bewegen. Bisher sind nur wenige Smartphones tatsächlich mit Google Daydream kompatibel, wobei primär natürlich die neuen Google-eigenen Modelle Pixel und Pixel XL unterstützt werden.
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ASUS und ZTE haben bereits verlauten lassen, dass ihre Smartphones ebenfalls Daydream-fähig sind und Huawei hatte dies bei der Vorstellung des neuen Mate 9 Phablets ebenfalls verlauten lassen. Einschränkungen ergeben sich für ältere Geräte vor allem durch die teilweise fehlende Hardware-Unterstützung, auch wenn sie auf den ersten Blick laut ihrem Datenblatt vielleicht kompatibel erscheinen.
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