Googles VR-Headset Daydream will Markt über den Preis aufmischen
Virtual Reality ist immer noch kein echtes Massenphänomen. Das liegt daran, dass die günstigen Lösungen zwar halbwegs funktionieren, aber die Kombination aus Pappkarton und Smartphone nicht gerade hochwertig wirkt. Die Top-Headsets wie Oculus Rift und HTC Vive sind hingegen teuer. Google will den Markt nun über einen besonders günstigen Preis von 79 Dollar aufmischen.
Heute Abend stellt der Suchmaschinenkonzern ab 18 Uhr in einem Event sein aktuelles Hardware-Aufgebot vor und es scheint, dass dies die größte Hardware-Vorstellung in der Geschichte des Unternehmens sein wird. Als sicher gilt mittlerweile die Enthüllung der Pixel-Smartphones, doch diese sind allem Anschein nach nur ein Teil des Aufgebots.
Als weiterer Nahezu-Fixstarter zeichnet sich das Daydream VR-Headset ab, denn die Pläne dazu haben die Kalifornier bereits im Mai auf der Google I/O angekündigt, seither herrscht zu Daydream aber weitgehend Funkstille. Doch diese dürfte schon in wenigen Stunden enden und das mit einem kleinen Knall.
Der günstige Preis erklärt sich dadurch, dass auch Daydream sich Bildschirm und Sensoren vom Smartphone "ausleiht" und eben kein fix verbautes Display aufweist. Der Unterschied zur sicherlich vergleichbaren Samsung-Lösung ist, dass Google wesentlich mehr Modelle unterstützen wird, bei den Koreanern muss es ein aktuelles Gerät aus eigener Produktion sein.
Ein weiterer Unterschied zu Gear VR ist auch, dass Google die Bedienung erleichtern will, statt eines Touchpads wird Daydream über eine Wii-artige Fernbedienung gesteuert. Hersteller des Headsets soll HTC sein. Google wird zudem nachgesagt, dass man sehr viel Geld in VR-Inhalte investieren wird, um Daydream mit Content zu versorgen.
Als weiterer Nahezu-Fixstarter zeichnet sich das Daydream VR-Headset ab, denn die Pläne dazu haben die Kalifornier bereits im Mai auf der Google I/O angekündigt, seither herrscht zu Daydream aber weitgehend Funkstille. Doch diese dürfte schon in wenigen Stunden enden und das mit einem kleinen Knall.
79 Dollar
Denn das Hollywood-Branchenfachblatt Variety bestätigt einerseits die heutige Enthüllung von Daydream VR, andererseits will man den Preis des Geräts in Erfahrung gebracht haben. Und letzterer dürfte es in sich haben: Denn das Headset soll gerade einmal 79 Dollar (und vermutlich auch Euro) kosten, damit würde man das mittlerweile ab etwa 83 Euro erhältliche Gear VR unterbieten.Der günstige Preis erklärt sich dadurch, dass auch Daydream sich Bildschirm und Sensoren vom Smartphone "ausleiht" und eben kein fix verbautes Display aufweist. Der Unterschied zur sicherlich vergleichbaren Samsung-Lösung ist, dass Google wesentlich mehr Modelle unterstützen wird, bei den Koreanern muss es ein aktuelles Gerät aus eigener Produktion sein.
Ein weiterer Unterschied zu Gear VR ist auch, dass Google die Bedienung erleichtern will, statt eines Touchpads wird Daydream über eine Wii-artige Fernbedienung gesteuert. Hersteller des Headsets soll HTC sein. Google wird zudem nachgesagt, dass man sehr viel Geld in VR-Inhalte investieren wird, um Daydream mit Content zu versorgen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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