Jobs im öffentlichen Dienst vor Automatisierung nicht mehr sicher
Wann immer es um den Wegfall von Arbeitsplätzen durch die fortschreitende Automatisierung geht, dreht sich die Debatte vor allem um die Industrie-Produktion. Der öffentliche Dienst galt hingegen stets als sichere Bank - doch das ändert sich in den kommenden Jahrzehnten wohl gewaltig.
Die Aufgaben in dem Sektor gelten allgemein als größtenteils ungefährdet, von Maschinen übernommen zu werden. Immerhin arbeiten hier viele Menschen, die vor allem im Kontakt zu den Bürgern ihre Aufgaben zu erledigen haben - sei es nun in der Verwaltung, wo Anträge entgegengenommen und verarbeitet werden müssen, oder auch um Lehrer oder medizinisches Personal.
Doch die Fortschritte im IT-Bereich stellen zunehmend auch hier Jobs in Frage. Eine gemeinsame Untersuchung des Beratungshauses Deloitte und der Universität Oxford kam laut einem Bericht des Register zu dem Ergebnis, dass im öffentlichen Dienst allein in Großbritannien bis zum Jahr 2030 bis zu 861.000 Stellen durch Automatisierungsprozesse wegfallen könnten.
Komplett sicher darf sich aber auch jene Hälfte der Beschäftigten im öffentlichen Dienst nicht fühlen, deren Jobs mit einem sehr hohen Grad an persönlicher Interaktion mit den Bürgern verbunden sind. Diese werden zwar wohl nicht direkt durch Maschinen ersetzt, doch werden auch hier im Hintergrund effizientere Prozesse einen Teil ihrer Aufgaben ersetzen. Auch hier können demnach bis zu 23 Prozent der aktuellen Arbeitsplätze in Gefahr geraten.
Doch die Fortschritte im IT-Bereich stellen zunehmend auch hier Jobs in Frage. Eine gemeinsame Untersuchung des Beratungshauses Deloitte und der Universität Oxford kam laut einem Bericht des Register zu dem Ergebnis, dass im öffentlichen Dienst allein in Großbritannien bis zum Jahr 2030 bis zu 861.000 Stellen durch Automatisierungsprozesse wegfallen könnten.
KI-Systeme bearbeiten Anträge
Treffen soll dies in erster Linie die diversen Verwaltungen der Behörden, wo in Großbritannien zusammengenommen 1,3 Millionen Menschen tätig sind. Hier finden laut der Studie sehr viele Tätigkeiten statt, die sich stetig wiederholen und recht vorhersehbar sind - beispielsweise die Bearbeitung vieler Anträge, die man formal stellen muss, bei denen einer Genehmigung aber ohnehin nichts im Weg steht. In vielen Fällen wird hier zukünftig einfach ein Web-Formular in Verbindung mit einem KI-System ebenso gut oder sogar effizienter arbeiten als eine Verwaltungskraft. Lediglich die etwas komplexeren Fälle landen dann automatisiert bei Angestellten.Komplett sicher darf sich aber auch jene Hälfte der Beschäftigten im öffentlichen Dienst nicht fühlen, deren Jobs mit einem sehr hohen Grad an persönlicher Interaktion mit den Bürgern verbunden sind. Diese werden zwar wohl nicht direkt durch Maschinen ersetzt, doch werden auch hier im Hintergrund effizientere Prozesse einen Teil ihrer Aufgaben ersetzen. Auch hier können demnach bis zu 23 Prozent der aktuellen Arbeitsplätze in Gefahr geraten.
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