Ade Klinke: Audio-Standard für USB Type-C ist jetzt beschlossen
Das USB Implementers Forum (USB-IF) hat jetzt Vollzug gemeldet: Die bereits erwartete Standardisierung der Audio-Spezifikationen für USB 3-Schnittstellen ist abgeschlossen. Damit steht einem Wegfall des klassischen Klinkensteckers in zahlreichen Anwendungen nichts mehr im Weg.
Erwartungsgemäß führt es derzeit immer wieder zu heftigen Reaktionen, wenn vor allem Smartphone-Hersteller auf den analogen Anschluss verzichten, der bisher in allen mobilen Wiedergabegeräten seit Sonys erstem Walkman Verwendung fand. Das ist bei Umbrüchen bei einer so verbreiteten Technologie vorherzusehen. Doch bringt die Sache eben nicht nur Nachteile mit sich, wie die nun vorliegenden Spezifikationen zeigen.
Die Digitalisierung des Audioausgangs und die Durchleitung digitaler Signale über die ebenfalls neue USB Type-C-Schnittstelle ermöglicht es vor allem, in den sehr kompakt gebauten Mobilgeräten nicht nur den Raum für die Buchse selbst, sondern auch für die dazugehörende Technik freizumachen.
Das neue USB Audio Device Class 3.0 soll außerdem dafür sorgen, dass weniger Energie benötigt wird: Denn die USB-Controller können hier viel feiner dafür sorgen, dass beispielsweise in Headsets nur die Komponenten mit Strom versorgt werden, bei denen dies gerade notwendig ist.
Bestandteil des Standards sind aber auch weitergehende Features, wie beispielsweise eine so genannte Hotwords-Detection. Die Technologie ist also bereits von Haus aus darauf ausgelegt, mit den in immer mehr Geräten vorhandenen Sprachassistenten zusammenzuarbeiten und auf bestimmte gesprochene Befehle des Nutzers zu reagieren.
Mit der endgültigen Verabschiedung des Standards wird jetzt wohl auch der Zubehör-Markt richtig ins Rollen kommen. Bisher sind beispielsweise Kopfhörer mit USB Type-C-Stecker ja eher Mangelware. Das dürfte wiederum dazu führen, dass die Zahl der Android-Geräte ohne Klinkenstecker demnächst wohl auch ordentlich steigen wird. Hinzu kommt natürlich, dass Audio-Verbindungen über USB Type-C wohl auch an Computern deutlich zunehmen werden.
Die Digitalisierung des Audioausgangs und die Durchleitung digitaler Signale über die ebenfalls neue USB Type-C-Schnittstelle ermöglicht es vor allem, in den sehr kompakt gebauten Mobilgeräten nicht nur den Raum für die Buchse selbst, sondern auch für die dazugehörende Technik freizumachen.
Das neue USB Audio Device Class 3.0 soll außerdem dafür sorgen, dass weniger Energie benötigt wird: Denn die USB-Controller können hier viel feiner dafür sorgen, dass beispielsweise in Headsets nur die Komponenten mit Strom versorgt werden, bei denen dies gerade notwendig ist.
Bestandteil des Standards sind aber auch weitergehende Features, wie beispielsweise eine so genannte Hotwords-Detection. Die Technologie ist also bereits von Haus aus darauf ausgelegt, mit den in immer mehr Geräten vorhandenen Sprachassistenten zusammenzuarbeiten und auf bestimmte gesprochene Befehle des Nutzers zu reagieren.
Mit der endgültigen Verabschiedung des Standards wird jetzt wohl auch der Zubehör-Markt richtig ins Rollen kommen. Bisher sind beispielsweise Kopfhörer mit USB Type-C-Stecker ja eher Mangelware. Das dürfte wiederum dazu führen, dass die Zahl der Android-Geräte ohne Klinkenstecker demnächst wohl auch ordentlich steigen wird. Hinzu kommt natürlich, dass Audio-Verbindungen über USB Type-C wohl auch an Computern deutlich zunehmen werden.
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Christian Kahle
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