Microsoft gewährt einen exklusiven Blick ins Datencenter Quincy
In dem kleinen Städtchen Quincy im US-Bundesstaat Washington hat sich Microsoft vor fast zehn Jahren mit einer mittlerweile über 100 Hektar großen Server-Farm niedergelassen. Nun hat der Redmonder Software-Konzern mit dem Datacenter große "grüne" Pläne und gewährt zugleich einen exklusiven Blick in die Serverhallen.
Rick Bakken, Datacenter Evangelist und Chef des Microsoft Cloud Infrastructure and Operations Team, führte in der vergangenen Woche einige US-Journalisten durch die "heiligen Hallen" der großen Serverfarm im Quincy. Der Konzern gewährte damit einen exklusiven Einblick in das riesige Servercenter, wie jetzt die Webseite The Next Platform berichtet. Fotos oder andere Aufzeichnungen durften die Medien während ihres exklusiven Rundgangs allerdings nicht machen, das neue Bildmaterial stammt von Microsoft und zeigt teilweise die bereits überholten Serverstrukturen in Quincy - also Räume, die es so schon gar nicht mehr gibt.
Ein Schwerpunkt der Tour war das Energiemanagement der Serverfarm. Microsoft hat bereits in der vergangenen Woche die Bemühungen angekündigt, seine vorhandenen (selbstbetriebenen) Serverfarmen in den USA energieeffizienter und mit einem gesteigerten Anteil an regenerierbaren Energien zu betreiben. Dabei wird der Ausbau von Solarenergie nun forciert.
Siehe auch: 11 Mio.-Bauplatz: Microsofts Datencenter in Quincy
Nun wird sich in den kommenden Jahren viel ändern, schreibt Microsoft. Man plane bereits zum Start des nächsten Jahrzehnts 60 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs aller US-Serverfarmen mit Ökostrom abzudecken.
Mehr dazu: Microsoft investiert 900 Mio. Euro in neues Servercenter in Dublin
Ein Schwerpunkt der Tour war das Energiemanagement der Serverfarm. Microsoft hat bereits in der vergangenen Woche die Bemühungen angekündigt, seine vorhandenen (selbstbetriebenen) Serverfarmen in den USA energieeffizienter und mit einem gesteigerten Anteil an regenerierbaren Energien zu betreiben. Dabei wird der Ausbau von Solarenergie nun forciert.
Engagement nur "Public Relation"?
Beim Datacenter Quincy setzte Microsoft dabei bislang vor allem auf Wasserkraft und erhielt dafür unter anderem von Greenpeace immer wieder scharfe Kritik, da die Umweltorganisation das Engagement nur für "Public Relation" hält, da der Großteil der Energie aus emmissionsreichen Kohlekraftwerken stamme.Siehe auch: 11 Mio.-Bauplatz: Microsofts Datencenter in Quincy
Nun wird sich in den kommenden Jahren viel ändern, schreibt Microsoft. Man plane bereits zum Start des nächsten Jahrzehnts 60 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs aller US-Serverfarmen mit Ökostrom abzudecken.
Mehr dazu: Microsoft investiert 900 Mio. Euro in neues Servercenter in Dublin
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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