Microsoft-Forscher vernetzen Server mit Licht & Spiegeln an der Decke
Microsoft erforscht derzeit, wie Verbindungen zwischen Servern in Rechenzentren künftig mit Hilfe von Mikro-Spiegeln hergestellt werden könnten. Das PorjecToR genannte Vorhaben will die Daten unter Verwendung von Lichtsignalen zwischen den Rechnern austauschen.
Noch handelt es sich bei ProjecToR um ein reines Forschungsproject von Microsoft Research. Es geht darum herauszufinden, wie man mittels an der Decke von Rechenzentren befestigten Spiegeln möglichst zuverlässig und schnell Daten zwischen verschiedenen Servern hin und her schicken kann. Dazu werden auf den Server-Racks entsprechende Sendesysteme installiert, die ebenfalls kleine Spiegel nutzen, um Lichtsignale zu den Spiegeln an der Decke bzw. im Raum darüber zu schicken.
Digital Micromirror Device (DMD): An der Decke des Rechenzentrums soll dieses Gerät zahllose Server schnell und einfach untereinander vernetzen können
Der große Vorteil von ProjecToR besteht nach Meinung der Microsoft-Forscher darin, dass man nicht mehr an feste Netzwerkstrukturen gebunden ist. So soll das System eine sehr flexible Kommunikation zwischen den diversen Servern in einem Datenzentrum zulassen, wobei die Verbindungen immer wieder geändert werden können.
Mit Hilfe der sogenannten Digital Micromirror Devices (DMD) will man zusammen mit Transmittern und Fotozellen auf den Racks als Empfänger arbeiten. Weil so flexibel umgeschaltet werden kann, würden die Beschränkungen und hohen Kosten von fest installierten Netzwerkkabeln wegfallen, heißt es. Man müsse sich so beim Bau eines Rechenzentrums nicht mehr vorab entscheiden, wie hoch die Übertragungskapazitäten sein sollen und es gebe somit auch keine Grenzen in Sachen Performance, wenn einmal besonders hohe Anforderungen gestellt werden, heißt es.
Als weiteren Vorteil nennen die Microsoft-Forscher, dass nur sehr wenig Zeit für die Änderung einer Konfiguration benötigt wird. Ihr Konzept basiert auf dem Prinzip der "Free Space Optics" (FSO), also der optischen Datenübertragung durch den freien Raum. Durch die Verwendung der aus der digitalen Projektor-Technik bekannten Ansätze ließen sich ihrer Meinung nach Lichtstrahlen in zehntausende Richtungen schicken, ganz wie es benötigt wird, wobei das Umschalten zwischen verschiedenen Sende- und Empfangsstrecken in nur 12 Millisekunden möglich ist.
Digital Micromirror Device (DMD): An der Decke des Rechenzentrums soll dieses Gerät zahllose Server schnell und einfach untereinander vernetzen können
Der große Vorteil von ProjecToR besteht nach Meinung der Microsoft-Forscher darin, dass man nicht mehr an feste Netzwerkstrukturen gebunden ist. So soll das System eine sehr flexible Kommunikation zwischen den diversen Servern in einem Datenzentrum zulassen, wobei die Verbindungen immer wieder geändert werden können.
Mit Hilfe der sogenannten Digital Micromirror Devices (DMD) will man zusammen mit Transmittern und Fotozellen auf den Racks als Empfänger arbeiten. Weil so flexibel umgeschaltet werden kann, würden die Beschränkungen und hohen Kosten von fest installierten Netzwerkkabeln wegfallen, heißt es. Man müsse sich so beim Bau eines Rechenzentrums nicht mehr vorab entscheiden, wie hoch die Übertragungskapazitäten sein sollen und es gebe somit auch keine Grenzen in Sachen Performance, wenn einmal besonders hohe Anforderungen gestellt werden, heißt es.
Als weiteren Vorteil nennen die Microsoft-Forscher, dass nur sehr wenig Zeit für die Änderung einer Konfiguration benötigt wird. Ihr Konzept basiert auf dem Prinzip der "Free Space Optics" (FSO), also der optischen Datenübertragung durch den freien Raum. Durch die Verwendung der aus der digitalen Projektor-Technik bekannten Ansätze ließen sich ihrer Meinung nach Lichtstrahlen in zehntausende Richtungen schicken, ganz wie es benötigt wird, wobei das Umschalten zwischen verschiedenen Sende- und Empfangsstrecken in nur 12 Millisekunden möglich ist.
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