Tesla Motors: Software-Update soll Autopiloten sicherer machen
Im Mai hatte der Elektroauto-Hersteller Tesla, in dessen Fahrzeugen auch ein Assistenzsystem namens Autopilot steckt, den ersten Todesfall zu beklagen, weil sich ein Lenker zu sehr auf diesen halbautonomen Modus verlassen hat. Aus dem tödlichen Unfall zieht Tesla Konsequenzen und bringt ein Software-Update auf den Weg, das Limits bzw. Warnungen für "freihändiges" Fahren einführt.
Teslas Autopilot-Modus hat im Mai für viel Aufsehen gesorgt, da das Assistenzsystem einem Mann in den USA das Leben gekostet hat. Wie weit das tatsächlich die Schuld von Tesla war, ist nach wie vor nicht völlig klar, da der Autobauer die Funktion als "Beta" und nicht vollautonome Lösung deklariert, aber schon alleine der Name Autopilot suggeriert, dass es sich um mehr handelt.
Eine Maßnahme, die theoretisch seitens Tesla vorgeschrieben ist, aber vermutlich nicht immer beherzigt wird, ist, dass man die Hände stets am Lenkrad haben sollte. Damit soll gewährleistet werden, dass Lenker in Gefahrensituationen schnell reagieren und die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen können.
Auch an den Sensoren werden Änderungen vorgenommen: Bisher wurde der Autopilot hauptsächlich von einem Kamera- und Bildverarbeitungssystem gesteuert, ein Radar-System kam unterstützend hinzu. Nun sollen Kamera und Radar gleichgestellt werden, um Hindernisse zu entdecken.
Fehler bzw. "False Positives" sollen per GPS-Unterstützung vermieden werden, da das System mit einer "geokodierten Whitelist" arbeitet, in dieser sind etwa Brücken und Verkehrsschilder verzeichnet. Weitere Änderungen bzw. Anpassungen des Systems können in der offiziellen Mitteilung von Tesla nachgelesen werden (via The Verge).
Eine Maßnahme, die theoretisch seitens Tesla vorgeschrieben ist, aber vermutlich nicht immer beherzigt wird, ist, dass man die Hände stets am Lenkrad haben sollte. Damit soll gewährleistet werden, dass Lenker in Gefahrensituationen schnell reagieren und die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen können.
Autopilot 8.0
Tesla-Chef Elon Musk hat aber gestern angekündigt, dass man diese theoretische Möglichkeit einschränken wird: Mit Autopilot-Version 8.0 werden Nutzer regelmäßig audiovisuelle Warnungen erhalten, diese sollen die Aufmerksamkeit des Fahrers testen bzw. gewährleisten. So wird der Lenker zunächst über eine visuelle Einblendung aufgefordert, das Lenkrad zu berühren, kommt er diesem Hinweis nicht nach, dann kommt eine Audio-Warnung hinzu.Auch an den Sensoren werden Änderungen vorgenommen: Bisher wurde der Autopilot hauptsächlich von einem Kamera- und Bildverarbeitungssystem gesteuert, ein Radar-System kam unterstützend hinzu. Nun sollen Kamera und Radar gleichgestellt werden, um Hindernisse zu entdecken.
Fehler bzw. "False Positives" sollen per GPS-Unterstützung vermieden werden, da das System mit einer "geokodierten Whitelist" arbeitet, in dieser sind etwa Brücken und Verkehrsschilder verzeichnet. Weitere Änderungen bzw. Anpassungen des Systems können in der offiziellen Mitteilung von Tesla nachgelesen werden (via The Verge).
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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