Wasserpistole statt Kanonen-Emoji:
Apple beschwört Ärger herauf
Apple hat das Kanonen-Emoji gegen eine Wasserpistole ausgetauscht und damit nicht nur eine Welle an Unverständnis, sondern auch ein paar sagen wir einmal "Kompatiblitätsprobleme" heraufbeschworen. Denn die Änderungen in der vierten Beta von iOS 10 sind nur für diejenigen sichtbar, die bereits aktualisiert haben - und nicht für Nutzer anderer Betriebssysteme.
Wer in der iOS 10 Beta 4 nun das Kanonen-Emoji sucht, wird nur noch eine grüne Wasserpistole finden. Spielzeug statt Waffe ist die Botschaft der Entwickler aus Cupertino, die sich bereits für den Verzicht weiterer Waffen-Emojis in Unicode 9.0 ausgesprochen hatten. Es gibt dabei schon seit Jahren die Abbildung von Handfeuerwaffen in den gängigen Emoji Sets von Google, Microsoft und Apple - nur wollte man nun mit Rücksicht auf die jüngsten Massaker die mit entsprechenden Waffen in den USA stattgefunden haben nicht noch weitere Abbildungen zulassen, hieß es dann im Juni. Nun geht Apple im Alleingang noch einen Schritt weiter.
Mehr dazu: Massenmord und Pietät: Keine Gewehr-Emojis in Unicode 9.0
Dass das Ganze einen politischen Hintergrund hat, der im Grunde von den meisten auch positiv angenommen wird, dürfte vielen klar sein, auch wenn es nach den ersten Reaktionen der neuen Änderungen im Netz nicht jedem gefällt. Doch mit der vierten Beta von iOS 10 ist nun erst einmal Schluss mit der Schusswaffe.
So unterschiedlich wird jetzt das Emoji angezeigt.
So schreibt jetzt ein Apple-Nutzer einem anderen, dass er eine Wasserpistole mitbringen soll. Das Emoji ist klar und unmissverständlich. Es sei denn, man hat kein iPhone oder eine iOS-Version installiert, die das Icon noch nicht als Spielzeug sondern als Schusswaffe abbildet. Andere Nutzer bekommen somit eine ganz andere Botschaft übermittelt:
Aufruf zur Wasserschlacht oder eine ernstzunehmende Drohung?
So ein Alleingang in Sachen Emoji erregt dabei viel mehr die Gemüter als man zunächst glauben möchte. Aber gerade bei der jungen Generation sind Emojis so eng in die Kommunikation eingebunden, wie wir Luft zum Atmen benötigen. Grobe Unterschiede in den Bedeutungen sind dann ein No-Go.
Prinzessin bekommt Prinz: Unicode 9.0 kommt mit vielen neuen Emojis
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Dass das Ganze einen politischen Hintergrund hat, der im Grunde von den meisten auch positiv angenommen wird, dürfte vielen klar sein, auch wenn es nach den ersten Reaktionen der neuen Änderungen im Netz nicht jedem gefällt. Doch mit der vierten Beta von iOS 10 ist nun erst einmal Schluss mit der Schusswaffe.
Alleingang rächt sich
Allerdings hat Apple bei diesem "Statement" nicht weit genug gedacht, wie die Webseite Emojipedia nun berichtet. Der Austausch bringt einige Probleme mit sich. Apple hat dabei schließlich selbst Hand angelegt und nicht etwa mit dem Unicode-Konsortium geredet und mit anderen Software-Herstellern an einem Strang gezogen. Was dabei herausgekommen ist, dürfte zu einiger Verwirrung führen.
So unterschiedlich wird jetzt das Emoji angezeigt.
So schreibt jetzt ein Apple-Nutzer einem anderen, dass er eine Wasserpistole mitbringen soll. Das Emoji ist klar und unmissverständlich. Es sei denn, man hat kein iPhone oder eine iOS-Version installiert, die das Icon noch nicht als Spielzeug sondern als Schusswaffe abbildet. Andere Nutzer bekommen somit eine ganz andere Botschaft übermittelt:
Aufruf zur Wasserschlacht oder eine ernstzunehmende Drohung?
So ein Alleingang in Sachen Emoji erregt dabei viel mehr die Gemüter als man zunächst glauben möchte. Aber gerade bei der jungen Generation sind Emojis so eng in die Kommunikation eingebunden, wie wir Luft zum Atmen benötigen. Grobe Unterschiede in den Bedeutungen sind dann ein No-Go.
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