Gegen Google-Abhängigkeit:
Uber investiert 500 Mio. Dollar in Karten
Viele Unternehmen investieren Geld in Kartendienste und die Erstellung entsprechender Daten. Jetzt hat der Fahrdienst Uber angekündigt, dass man in diesem Bereich mit 500 Millionen Dollar sehr große Investitionen plane, um unabhängig von anderen Diensten zu werden.
Aktuell in den USA und Mexiko unterwegs: Die Uber-Mapping-Cars
Uber selbst spricht in seiner Mitteilung zu den Plänen zwar nicht über konkreten Zahlen, wie die Financial Times von einer mit den Plänen des Unternehmens vertrauten Person erfahren haben will, soll das Unternehmen insgesamt über 500 Millionen US-Dollar in dem Bereich investieren und verdoppelt damit seine bisherigen Zielsetzungen. Nachdem Uber anfänglich vor allem auf bestehende Systeme und Hardware wie Smartphones zurückgriff, will sich das Unternehmen mit eigener Technik in Zukunft hier unabhängiger machen.
Neben diesen alltäglichen Anwendungsfeldern sieht Uber seine Bemühungen auch als eine Investition in nahe Zukunftstechniken. "In den letzten zehn Jahren haben Innovationen im Bereich Karten ganze Branchen umgestülpt und das Alltagsleben in einer Weise verändert, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können. Dieser Prozess wird sich in den kommenden Jahren nur beschleunigen, im Besonderen wegen Technologien wie selbstfahrenden Autos", so der Uber-Kartenchef.
Halbe Milliarde für Karten
Uber war im Bereich der Kartendienste schon immer sehr aktiv und nutzt unter anderem Kartentechnik von Microsoft und Daten des Branchenspezialisten TomTom. Wie das Unternehmen jetzt aber laut einem Bericht der Financial Times mitteilt, plant man ein sehr ehrgeiziges globales "Karten Projekt" um die Abhängigkeit von Anbietern wie Google zu reduzieren und im Hinblick auf greifbare Zukunftsvisionen wie autonome Fahrzeugsteuerung gut gerüstet zu sein.
Aktuell in den USA und Mexiko unterwegs: Die Uber-Mapping-Cars
Uber selbst spricht in seiner Mitteilung zu den Plänen zwar nicht über konkreten Zahlen, wie die Financial Times von einer mit den Plänen des Unternehmens vertrauten Person erfahren haben will, soll das Unternehmen insgesamt über 500 Millionen US-Dollar in dem Bereich investieren und verdoppelt damit seine bisherigen Zielsetzungen. Nachdem Uber anfänglich vor allem auf bestehende Systeme und Hardware wie Smartphones zurückgriff, will sich das Unternehmen mit eigener Technik in Zukunft hier unabhängiger machen.
Präzision ist gefragt
Ubers Kartenchef McClendon schreibt in dem Blogbeitrag zur Ankündigung der Kartenpläne: "Existierende Karten sind ein guter Startpunkt, aber manche Informationen sind für Uber einfach nicht relevant (...) Es gibt Dinge, über die müssen wir allerdings viel mehr wissen, wie Verkehrsaufkommen und präzise Treffpunkte für Abholung und Ziel", so McClendon. Zu guter Letzt wolle das Unternehmen auch da seinen Dienste anbieten können, wo keine detaillierten Karten vorliegen.Neben diesen alltäglichen Anwendungsfeldern sieht Uber seine Bemühungen auch als eine Investition in nahe Zukunftstechniken. "In den letzten zehn Jahren haben Innovationen im Bereich Karten ganze Branchen umgestülpt und das Alltagsleben in einer Weise verändert, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können. Dieser Prozess wird sich in den kommenden Jahren nur beschleunigen, im Besonderen wegen Technologien wie selbstfahrenden Autos", so der Uber-Kartenchef.
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