Alles aus einer Hand: Microsoft legt Windows & Server-Teams zusammen
Microsoft lässt seine Windows-Sparte weiter verschmelzen, denn wie jetzt bekannt wurde, wurde nun auch das Server-Team der eigentlich Windows-Abteilung unterstellt und somit aus der Cloud-Sparte herausgelöst. Ab sofort erfolgt damit die Arbeit an allen Windows-Varianten unter einem Dach.
Wie Microsoft-Spezialistin Mary Jo Foley unter Berufung auf Angaben des Unternehmens berichtet, untersteht nun auch das für Windows Server zuständige Team dem Leiter der Windows and Devices Group Terry Myerson, der auch schon der Hauptverantwortliche für die Arbeit an Windows 10 und Windows 10 Mobile ist. Bisher war Windows Server Teil der Cloud- und Enterprise-Sparte, die auch weiterhin von Scott Guthrie geleitet wird.
Neben dem Windows Server Entwicklungs-Team wird auch die für Remote Desktop Services zuständige Mitarbeitergruppe künftig Myerson untergeordnet. Interessanterweise bleiben allerdings zwei wichtige Manager der beiden Teams weiterhin in der Cloud-Sparte. So sollen Mike Nell, der für die Entwicklung von Windows Server verantwortlich ist, und Brad Anderson, zuständig für Remote Desktop Services, gleichermaßen weiter für Guthries Abteilung arbeiten und nicht mit in Myersons Lager wechseln, weil sie auch noch eine Reihe anderer Teams leiten.
Siehe auch: Windows Server 2016 Technical Preview 5 ist jetzt verfügbar
Microsoft begründet die Umstellung natürlich mit dem Wunsch, den Kunden das bestmögliche Produkt bieten zu können. Es gehe darum, ein möglichst gutes Erlebnis vom kleinsten IoT-Gerät bis hin zum größten Server in öffentlichen und privaten Cloud-Szenarien zu bieten. Die Teams hinter Windows 10 und Windows Server würden ohnehin schon sehr eng zusammenarbeiten, so dass man durch die Veränderungen hofft, den Kunden einen noch größeren Gegenwert bieten zu können, so die Stellungnahme aus Redmond in bestem Marketing-Sprech.
Microsoft pocht schon seit einigen Jahren auf seine Vision, einen gemeinsamen Kern für alle Varianten seines Betriebssystems zu verwenden. Myersons Unternehmenssparte ist mittlerweile neben Windows auch für alle damit laufenden Produkte inklusive Hardware zuständig, also auch für Surface, Xbox, Lumia und HoloLens.
Ursprünglich hatte der Softwarekonzern Windows Server und seine Azure Cloud-Dienste im Jahr 2009 in einer Unternehmenssparte vereint, denn damals war man der Meinung, auf diese Weise gerade den Großkunden bessere Angebote machen zu können. Schließlich sollen diese Windows Server und Azure möglichst in Kombination einsetzen, um ihre Cloud-Lösungen zu realisieren.
Neben dem Windows Server Entwicklungs-Team wird auch die für Remote Desktop Services zuständige Mitarbeitergruppe künftig Myerson untergeordnet. Interessanterweise bleiben allerdings zwei wichtige Manager der beiden Teams weiterhin in der Cloud-Sparte. So sollen Mike Nell, der für die Entwicklung von Windows Server verantwortlich ist, und Brad Anderson, zuständig für Remote Desktop Services, gleichermaßen weiter für Guthries Abteilung arbeiten und nicht mit in Myersons Lager wechseln, weil sie auch noch eine Reihe anderer Teams leiten.
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