Anwerben von Studenten: Microsoft springt in den Bier- bzw. Fettnapf
Es ist in der Wirtschaft gang und gäbe, dass große Konzerne bereits an den Unis nach Talenten angeln und ihre Headhunter dorthin ausschicken. Dabei veranstaltet man Events oder auch Partys und stößt dabei sicherlich auch mit einem Gläschen an, schließlich dienen solche Termine auch dem lockeren Kennenlernen. Allzu offensiv sollte man das aber nicht promoten - so wie ein Microsoft-Recruiter.
Denn vor kurzem tauchte auf Twitter eine Nachricht auf, in der eine vermutlich weibliche Personalvermittlerin namens Kim im Auftrag von Microsoft Studenten in der Bay Area, also im Großraum San Francisco, zu einem Rekrutierungsfest einlud. So weit, so harmlos. Allerdings wollte Kim die Studenten mit gutem Essen, vielen Drinks sowie fetten Beats locken und meinte, dass man auch "wie schon im letzten Jahr die Yammer-Bier-Pong-Tische" bieten werde.
So einige Studenten werden mit den Schultern zucken und "Ja, und?" sagen, in der Microsoft-Zentrale kam diese Einladung aber erwartungsgemäß nicht ganz so gut an. Microsoft ließ gegenüber Gizmodo ausrichten, dass die E-Mail "dürftig formuliert" war und nicht im Einklang mit den Werten des Unternehmens stand.
"Wir werden uns näher ansehen, wie die Sache passiert ist, und gegebenenfalls angemessene Schritte in die Wege leiten, um sie anzusprechen." Eine echte Entschuldigung ist das zwar nicht, aber man muss wohl versuchen, das öffentliche Image zu wahren. Die Party am nächsten Montag, da sind wir uns ziemlich sicher, wird rappelvoll sein.
Trinkspiel
Bier-Pong ist übrigens ein Trinkspiel, bei dem es darum geht, Tischtennisbälle in die halb mit Bier gefüllten Becher des Gegners zu werfen. Trifft man, dann muss das Gegenüber den Inhalt des getroffenen Bechers austrinken. Die Nachricht von Kim endete schließlich mit dem Hinweis (sinngemäß): "Zur Hölle, wir sagen ja zu einem Rausch an einem Montagabend."So einige Studenten werden mit den Schultern zucken und "Ja, und?" sagen, in der Microsoft-Zentrale kam diese Einladung aber erwartungsgemäß nicht ganz so gut an. Microsoft ließ gegenüber Gizmodo ausrichten, dass die E-Mail "dürftig formuliert" war und nicht im Einklang mit den Werten des Unternehmens stand.
"Wir werden uns näher ansehen, wie die Sache passiert ist, und gegebenenfalls angemessene Schritte in die Wege leiten, um sie anzusprechen." Eine echte Entschuldigung ist das zwar nicht, aber man muss wohl versuchen, das öffentliche Image zu wahren. Die Party am nächsten Montag, da sind wir uns ziemlich sicher, wird rappelvoll sein.
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