Samsung UFS-Speicherkarten vorgestellt:
20x mehr Speed als MicroSD
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung hat die weltweit ersten Speicherkarten auf Basis des UFS-Standards vorgestellt. Diese ermöglichen extrem schnelle Übertragungsraten und sollen vor allem in Smartphones, Digitalkameras, VR-Kameras, Action-Kameras und Dronen zum Einsatz kommen.
Wie Samsung mitteilte handelt es sich bei den neuen einfach als Samsung UFS Card bezeichneten Speicherkarten um die ersten Modelle auf Basis des JEDEC Universal Flash Storage 1.0 Card Extension Standards. Sie nutzen somit einen anderen Standard als herkömmliche MicroSD-Karten, der in ähnlicher Form bisher vor allem bei den von Samsung und einigen wenigen anderen Herstellern angebotenen Smartphones als Alternative zu den sonst üblichen eMMC-basierten Flash-Speichermodulen verwendet wird.
Samsungs neue UFS-Speicherkarten sind MicroSD-Karten ähnlich - aber nicht kompatibel
Die neuen UFS-Speicherkarten sollen mit Kapazitäten von 32, 64, 128 und 256 Gigabyte auf den Markt kommen und versprechen einen erheblichen Geschwindigkeitsschub. Interessanterweise verzichtet Samsung in seiner Pressemitteilung auf die Erwähnung von Smartphones als Host-Gerät und nennt vor allem Kameraanwendungen als Einsatzgebiet, was auf zunächst recht hohe Preise schließen lässt. Konkrete Angaben darüber, was die neuen Speicherkarten kosten sollen, machte das Unternehmen allerdings nicht.
Andere Pin-Belegung verhindert Einsatz in MicroSD-Slots
Im Fall der 256-GB-Version von Samsungs UFS-Speicherkarten verspricht das Unternehmen eine maximale Lesegeschwindigkeit von ganzen 530 Megabyte pro Sekunde, womit man sich auf dem Niveau vieler aktueller SATA-SSDs bewegen würde. Beim sequentiellen Schreiben erreicht die Karte nach Angaben des Herstellers eine maximale Geschwindigkeit von immerhin 170 Megabyte pro Sekunde, was noch immer deutlich schneller ist als bei herkömmlichen MicroSD-Speicherkarten nach dem UHS-I-Standard.
Im Grunde sollen die neuen Speicherkarten somit bis zu 20 Mal schneller lesen können als normale MicroSD-Karten, während die höchste Schreibgeschwindigkeit rund doppelt so hoch ausfällt wie bei den schnellsten MicroSD-Modellen. Möglich werden die hohen Geschwindigkeiten durch Command-Queuing und das simultane Schreiben und Lesen über mehrere getrennte Kanäle.
Es gibt bei den UFS-Speicherkarten jedoch einen großen Haken. Sie sind offenbar nicht mit den derzeit in Smartphones, Kameras und diversen anderen Endgeräten verwendeten MicroSD-Kartenslots kompatibel. Weil sich die Pin-Belegung und -Position grundsätzlich unterscheidet, müssten zunächst die Slots entsprechend angepasst werden. Wer nun also hoffte, die extrem schnellen neuen Speicherkarten einfach anstelle einer "normalen" MicroSD-Karte in seinem Gerät einzusetzen, kann diese Option nicht nutzen. Ob und wann die ersten kompatiblen Geräte auf den Markt kommen werden, ist noch offen.
Samsungs neue UFS-Speicherkarten sind MicroSD-Karten ähnlich - aber nicht kompatibel
Die neuen UFS-Speicherkarten sollen mit Kapazitäten von 32, 64, 128 und 256 Gigabyte auf den Markt kommen und versprechen einen erheblichen Geschwindigkeitsschub. Interessanterweise verzichtet Samsung in seiner Pressemitteilung auf die Erwähnung von Smartphones als Host-Gerät und nennt vor allem Kameraanwendungen als Einsatzgebiet, was auf zunächst recht hohe Preise schließen lässt. Konkrete Angaben darüber, was die neuen Speicherkarten kosten sollen, machte das Unternehmen allerdings nicht.
Andere Pin-Belegung verhindert Einsatz in MicroSD-Slots
Im Fall der 256-GB-Version von Samsungs UFS-Speicherkarten verspricht das Unternehmen eine maximale Lesegeschwindigkeit von ganzen 530 Megabyte pro Sekunde, womit man sich auf dem Niveau vieler aktueller SATA-SSDs bewegen würde. Beim sequentiellen Schreiben erreicht die Karte nach Angaben des Herstellers eine maximale Geschwindigkeit von immerhin 170 Megabyte pro Sekunde, was noch immer deutlich schneller ist als bei herkömmlichen MicroSD-Speicherkarten nach dem UHS-I-Standard.
Im Grunde sollen die neuen Speicherkarten somit bis zu 20 Mal schneller lesen können als normale MicroSD-Karten, während die höchste Schreibgeschwindigkeit rund doppelt so hoch ausfällt wie bei den schnellsten MicroSD-Modellen. Möglich werden die hohen Geschwindigkeiten durch Command-Queuing und das simultane Schreiben und Lesen über mehrere getrennte Kanäle.
Es gibt bei den UFS-Speicherkarten jedoch einen großen Haken. Sie sind offenbar nicht mit den derzeit in Smartphones, Kameras und diversen anderen Endgeräten verwendeten MicroSD-Kartenslots kompatibel. Weil sich die Pin-Belegung und -Position grundsätzlich unterscheidet, müssten zunächst die Slots entsprechend angepasst werden. Wer nun also hoffte, die extrem schnellen neuen Speicherkarten einfach anstelle einer "normalen" MicroSD-Karte in seinem Gerät einzusetzen, kann diese Option nicht nutzen. Ob und wann die ersten kompatiblen Geräte auf den Markt kommen werden, ist noch offen.
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