Netflix will die letzte große weiße Fläche auf der Landkarte erobern
Anfang des Jahres hat der Streaming-Riese bekannt gegeben, dass man nun in 130 neuen Ländern verfügbar ist. Das bedeutet, dass man seither in allen großen Märkten vertreten ist. Eine große Ausnahme gibt es allerdings: China. Doch Netflix-Chef Reed Hastings will weiter versuchen, einen Fuß oder am besten beide in das bevölkerungsreichste Land der Erde zu bekommen.
Syrien, Nordkorea, die Halbinsel Krim und China: Das sind derzeit die Länder und Regionen, in denen Netflix nicht verfügbar ist. Die ersten drei haben weltpolitische Gründe, genauer gesagt wurden von der US-Regierung gegen diese Staaten sowie die Krim Sanktionen verhängt. China ist hingegen eine andere Geschichte, die mit Zensurpraktiken, aber vor allem auch mit der für einen Betrieb erforderlichen Regierungserlaubnis in Zusammenhang steht.
Chief Executive Officer Reed Hastings will sich aber weiterhin bemühen, auch in China Netflix anbieten zu können: "Wir bleiben an China dran, da das Land eine großartige Gelegenheit ist", sagte der CEO des Unternehmens bei einem Event in der koreanischen Hauptstadt Seoul (via VentureBeat).
Netflix ist seit Anfang 2016 praktisch lückenlos verfügbar, größte Ausnahme (noch?) ist China
Das klappt in einigen Regionen auch ganz gut, in anderen weniger. So hat man in einigen wichtigen asiatischen Märkten mit Problemen zu kämpfen, darunter Südkorea und Indonesien. Das liegt zum einen an regulatorischen Hürden, zum anderen am Fehlen landesspezifischer Inhalte. China wäre aber auf alle Fälle ein Markt, der alleine aufgrund seiner schieren Bevölkerungsgröße riesige Chance bietet.
Chief Executive Officer Reed Hastings will sich aber weiterhin bemühen, auch in China Netflix anbieten zu können: "Wir bleiben an China dran, da das Land eine großartige Gelegenheit ist", sagte der CEO des Unternehmens bei einem Event in der koreanischen Hauptstadt Seoul (via VentureBeat).
Netflix ist seit Anfang 2016 praktisch lückenlos verfügbar, größte Ausnahme (noch?) ist China
Aggressive Strategie
Das Unternehmen hat zuletzt mit einer aggressiven Wachstumsstrategie versucht, seine Abonnentenzahlen zu steigern. Hintergrund ist auch, dass der US-amerikanische Heimatmarkt von Netflix immer mehr gesättigt ist und der Streaming-Anbieter dringend Kunden in anderen Ländern gewinnen muss. Denn die Strategie sieht vor, dass man viel eigenen Content produziert, entsprechend viel Geld gibt man auch aus.Das klappt in einigen Regionen auch ganz gut, in anderen weniger. So hat man in einigen wichtigen asiatischen Märkten mit Problemen zu kämpfen, darunter Südkorea und Indonesien. Das liegt zum einen an regulatorischen Hürden, zum anderen am Fehlen landesspezifischer Inhalte. China wäre aber auf alle Fälle ein Markt, der alleine aufgrund seiner schieren Bevölkerungsgröße riesige Chance bietet.
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