ZTE Nubia Z11: Optischer Trick macht neues Top-Smartphone 'randlos'
Auch ZTE kann High-End. Nachdem kürzlich mit dem Axon 7 die Antwort auf günstige Top-Smartphones wie das OnePlus 3 vorgestellt wurde, kommt nun die nächste Generation der ZTE Nubia-Serie auf den Markt. Heute hat ZTE in China das Nubia Z11 vorgestellt, das sich zumindest auf den ersten Blick nicht vor der hierzulande etablierten Konkurrenz von Samsung, HTC, LG & Co verstecken muss.
Das ZTE Nubia Z11 knüpft an die Tradition der Vorgängermodelle an, denn man setzt erneut auf ein Design, bei dem durch optische Tricks fast kein Display-Rand zu sehen ist. Weil das Cover-Glas des 5,5 Zoll großen Bildschirms an den Seiten auf spezielle Weise gewölbt ist, verschwindet der sonst erkennbare Rand durch eine Art optische Täuschung - abhängig vom Betrachtungswinkel. Der Rahmen aus Metall bleibt natürlich trotzdem erkennbar.
Edel getrimmt und dank optischem Trick randlos: das ZTE Nubia Z11
Das Display selbst ist ein IPS-Bildschirm mit 1920x1080 Pixeln und einer Diagonale von 5,5 Zoll, woraus eine Pixeldichte von 403 PPI resultiert. Auf ein QHD-Panel verzichtet ZTE wohl vor allem um den Akku zu schonen. Die Glasabdeckung ist aus Gorilla Glass 3 gefertigt und soll einigermaßen vor Kratzern schützen.
Unter der Haube des ZTE Nubia Z11 steckt der aktuelle Qualcomm Snapdragon 820 Quadcore-SoC mit seinen zwei Kernpaaren, die jeweils 1,6 bzw. 2,15 Gigahertz Maximaltakt erzielen. Der Chip wird mit vier Gigabyte RAM und 64 GB Flash oder gleich sechs GB RAM und 128 GB Flash-Speicher kombiniert. Eine Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot ist hier zwar möglich, doch man muss in diesem Fall auf einen der beiden NanoSIM-Slots verzichten, wenn der Betrieb mit Speicherkarte gewünscht wird.
Gefunkt wird mittels ac-WLAN per Dual-Band-Betrieb und via Bluetooth 4.1, es gibt aber auch Unterstützung für NFC. Die Energieversorgung des 3000mAh-Akkus kann nur über den am unteren Ende des Nubia Z11 verbauten USB Type-C-Port erfolgen, wobei der Hersteller offen ließ, ob es sich dabei auch um einen vollwertigen USB-3.1-fähigen Anschluss handelt. Qualcomms Schnellladetechnik wird immerhin unterstützt. Es gibt zudem einen AKM4376 genannten Audio-Verstärker, der 7.1 Dolby-Sound und auch sonst eine sehr hohe Tonqualität garantieren soll. Mittig auf der Rückseite ist unterhalb der Kamera ein Fingerabdruckleser installiert, der das Telefon schnell und zuverlässig entsperren kann.
ZTE Nubia Z11: USB Type-C-Port und 3000mAh-Akku
Bei den Kameras setzt ZTE auf den gleichen Sensor, der auch in Geräten wie dem OnePlus 3 oder dem Huawei Mate 8 steckt, also den Sony IMX298 mit immerhin 16 Megapixeln Auflösung. Dieser wird mit einer F/2.0-Blende sowie einem optischen Bildstabilisator und Phase-Detection-Autofokus kombiniert und besitzt eine sechsteilige Optik. Interessanterweise kommt das ZTE Nubia Z11 ganz ohne den oft üblichen Kamera-Buckel aus, denn die Kamera schließt bündig mit dem Gehäuse ab.
Auf der Front ist wiederum ein 8-Megapixel-Sensor angebracht, der mit F/2.4-Blende daherkommt und die von HTCs "UtraPixeln" bekannte Pixelgröße von 1,4 Mikrometern aufweist. Die Kamera-App bringt eine Ladung von Funktionen mit, so dass der Autofokus Objekte verfolgen kann, eine Vielzahl von Filtern verfügbar sind und im manuellen Modus fast alle Details einer Aufnahmen individuell eingestellt werden können.
Das Gesamtpaket steckt beim ZTE Nubia Z11 in einem Gehäuse mit Aluminiumrahmen, und Metallabdeckung auf der Rückseite. Als Betriebssystem läuft hier Android 6.0 "Marshmallow" wobei ZTE seine eigene Nutzeroberfläche einsetzt, die eine Vielzahl von tiefgreifenden und auch optisch deutlich erkennbaren Veränderungen erfahren hat.
In China kann das Basismodell des ZTE Nubia Z11 ab sofort für 2499 Yuan reserviert werden, was umgerechnet 339 Euro entspricht. Ein Start in Europa ist unwahrscheinlich, doch hierzulande soll in Kürze mit dem ZTE Axon 7 ohnehin das "andere Flaggschiff" des chinesischen Herstellers Einzug halten, das für knapp 450 Euro auf den Markt kommt.
Edel getrimmt und dank optischem Trick randlos: das ZTE Nubia Z11
Das Display selbst ist ein IPS-Bildschirm mit 1920x1080 Pixeln und einer Diagonale von 5,5 Zoll, woraus eine Pixeldichte von 403 PPI resultiert. Auf ein QHD-Panel verzichtet ZTE wohl vor allem um den Akku zu schonen. Die Glasabdeckung ist aus Gorilla Glass 3 gefertigt und soll einigermaßen vor Kratzern schützen.
Unter der Haube des ZTE Nubia Z11 steckt der aktuelle Qualcomm Snapdragon 820 Quadcore-SoC mit seinen zwei Kernpaaren, die jeweils 1,6 bzw. 2,15 Gigahertz Maximaltakt erzielen. Der Chip wird mit vier Gigabyte RAM und 64 GB Flash oder gleich sechs GB RAM und 128 GB Flash-Speicher kombiniert. Eine Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot ist hier zwar möglich, doch man muss in diesem Fall auf einen der beiden NanoSIM-Slots verzichten, wenn der Betrieb mit Speicherkarte gewünscht wird.
Gefunkt wird mittels ac-WLAN per Dual-Band-Betrieb und via Bluetooth 4.1, es gibt aber auch Unterstützung für NFC. Die Energieversorgung des 3000mAh-Akkus kann nur über den am unteren Ende des Nubia Z11 verbauten USB Type-C-Port erfolgen, wobei der Hersteller offen ließ, ob es sich dabei auch um einen vollwertigen USB-3.1-fähigen Anschluss handelt. Qualcomms Schnellladetechnik wird immerhin unterstützt. Es gibt zudem einen AKM4376 genannten Audio-Verstärker, der 7.1 Dolby-Sound und auch sonst eine sehr hohe Tonqualität garantieren soll. Mittig auf der Rückseite ist unterhalb der Kamera ein Fingerabdruckleser installiert, der das Telefon schnell und zuverlässig entsperren kann.
ZTE Nubia Z11: USB Type-C-Port und 3000mAh-Akku
Bei den Kameras setzt ZTE auf den gleichen Sensor, der auch in Geräten wie dem OnePlus 3 oder dem Huawei Mate 8 steckt, also den Sony IMX298 mit immerhin 16 Megapixeln Auflösung. Dieser wird mit einer F/2.0-Blende sowie einem optischen Bildstabilisator und Phase-Detection-Autofokus kombiniert und besitzt eine sechsteilige Optik. Interessanterweise kommt das ZTE Nubia Z11 ganz ohne den oft üblichen Kamera-Buckel aus, denn die Kamera schließt bündig mit dem Gehäuse ab.
Auf der Front ist wiederum ein 8-Megapixel-Sensor angebracht, der mit F/2.4-Blende daherkommt und die von HTCs "UtraPixeln" bekannte Pixelgröße von 1,4 Mikrometern aufweist. Die Kamera-App bringt eine Ladung von Funktionen mit, so dass der Autofokus Objekte verfolgen kann, eine Vielzahl von Filtern verfügbar sind und im manuellen Modus fast alle Details einer Aufnahmen individuell eingestellt werden können.
Das Gesamtpaket steckt beim ZTE Nubia Z11 in einem Gehäuse mit Aluminiumrahmen, und Metallabdeckung auf der Rückseite. Als Betriebssystem läuft hier Android 6.0 "Marshmallow" wobei ZTE seine eigene Nutzeroberfläche einsetzt, die eine Vielzahl von tiefgreifenden und auch optisch deutlich erkennbaren Veränderungen erfahren hat.
In China kann das Basismodell des ZTE Nubia Z11 ab sofort für 2499 Yuan reserviert werden, was umgerechnet 339 Euro entspricht. Ein Start in Europa ist unwahrscheinlich, doch hierzulande soll in Kürze mit dem ZTE Axon 7 ohnehin das "andere Flaggschiff" des chinesischen Herstellers Einzug halten, das für knapp 450 Euro auf den Markt kommt.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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