Tony Fadell verlässt Nest & Google, Nachfolger ist Ex-Motorola-Manager
iPod-Erfinder Tony Fadell zieht sich aus dem Tagesgeschäft bei Nest zurück: das gab Fadell selbst in einem ausführlichen Blogbeitrag bekannt. Er bedankte sich darin bei seinem Team und übergibt nun an Marwan Fawaz.
So ganz Friede-Freude-Eierkuchen ist dieser Weggang aber nicht. In einem Interview mit der New Yorker Times erklärte Fadell etwas harscher, dass er kein Mann für den "Wartungsmodus" sei. Gemeint hat er damit sicherlich den Umstand, dass sein Unternehmen nach der Übernahme durch Google nicht mehr viele positive Schlagzeilen hat generieren können. Auch seit der Übernahme der Entwicklungsabteilung Google X, die für die Datenbrille Google Glass zuständig ist, hört man nicht mehr viel Neues von Fadell. Stattdessen scheint sich der Computeringenieur wieder nach mehr Verantwortung und neuen Produkten zu sehnen. Sein jetziger Job motiviere ihn nicht mehr, morgens aus dem Bett zu kommen.
Nun zieht er sich zurück - er verlässt den Konzern und verbleibt als strategischer Berater.
Dahinter steckt ein bereits 2014 bekannt gegebener Plan. Damals hatte Google Motorola Mobility an Lenovo verkauft. Mitarbeiter der Smartphone-Sparte blieben und wurden Nest zugeteilt. Nest wiederum sollte als neue Hardwareschmiede für Google mehr als nur smarte Gadgets entwickeln, und nun ist man allem Anschein nach mit dem Wechsel an der Spitze des Unternehmens einen großen Schritt weiter.
2010 hatte Fadell Apple verlassen, um nach Jahren der Arbeit an iPod und iPhone mit einem neuen eigenen Startup in die Smart-Home-Branche einzusteigen. Das von ihm ein Jahr später gegründete Unternehmen Nest wurde Vorreiter bei mit den Smartphones vernetzten Haushaltshelfern wie Rauchmeldern und Thermostaten. Schließlich kaufte Google das junge Startup 2014 für drei Milliarden US-Dollar auf.
Das Geschäft läuft für Nest allerdings nicht gerade gut. Es gab erhebliche Probleme mit dem Rauchmelder, der sich unbeabsichtigt ausschalten ließ und so seinen Zweck als Warnung bei einem Feuer verfehlen konnte. Auch die Software beim Thermostat läuft nicht so, wie gewollt. Ein Fehler führte Anfang des Jahres dazu, dass Nest-Besitzer in kalten Häusern saßen, weil die Software nicht richtig regelte.
Tony Fadell soll nun als strategischer Berater für das Mutterunternehmen Alphabet arbeiten. Wahrscheinlich ist das nur eine Übergangslösung, bis Fadell einen neuen Job antritt oder wieder neugründet.
Mehr dazu: iPod-Veteran Tony Fadell kehrt Apple den Rücken
Nun zieht er sich zurück - er verlässt den Konzern und verbleibt als strategischer Berater.
Dahinter steckt ein bereits 2014 bekannt gegebener Plan. Damals hatte Google Motorola Mobility an Lenovo verkauft. Mitarbeiter der Smartphone-Sparte blieben und wurden Nest zugeteilt. Nest wiederum sollte als neue Hardwareschmiede für Google mehr als nur smarte Gadgets entwickeln, und nun ist man allem Anschein nach mit dem Wechsel an der Spitze des Unternehmens einen großen Schritt weiter.
Ex-Motorola-Manager Marwan Fawaz übernimmt
Fadell soll laut Insidern den Weg bereitet haben, nun übernimmt Ex-Motorola-Manager Marwan Fawaz. Fawaz arbeitete zuvor bei Motorola Home und war CTO bei der US-Kabelgesellschaft Charter.2010 hatte Fadell Apple verlassen, um nach Jahren der Arbeit an iPod und iPhone mit einem neuen eigenen Startup in die Smart-Home-Branche einzusteigen. Das von ihm ein Jahr später gegründete Unternehmen Nest wurde Vorreiter bei mit den Smartphones vernetzten Haushaltshelfern wie Rauchmeldern und Thermostaten. Schließlich kaufte Google das junge Startup 2014 für drei Milliarden US-Dollar auf.
Das Geschäft läuft für Nest allerdings nicht gerade gut. Es gab erhebliche Probleme mit dem Rauchmelder, der sich unbeabsichtigt ausschalten ließ und so seinen Zweck als Warnung bei einem Feuer verfehlen konnte. Auch die Software beim Thermostat läuft nicht so, wie gewollt. Ein Fehler führte Anfang des Jahres dazu, dass Nest-Besitzer in kalten Häusern saßen, weil die Software nicht richtig regelte.
Tony Fadell soll nun als strategischer Berater für das Mutterunternehmen Alphabet arbeiten. Wahrscheinlich ist das nur eine Übergangslösung, bis Fadell einen neuen Job antritt oder wieder neugründet.
Mehr dazu: iPod-Veteran Tony Fadell kehrt Apple den Rücken
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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