Apple darf in Indien keine "refurbished" iPhones anbieten
Apple sucht sich bekanntermaßen immer neue Nischen, in denen das iPhone seine Kunden findet. Dazu gehört neben den Modell-Variationen auch der Verkauf von gebrauchten iPhones, die von Apple grundlegend überholt und als "refurbished" verkauft werden.
"Refurbished" Apple-Geräte gehören hierzulande in Deutschland schon seit Jahren zum Angebot, zumindest was Macs und iPads angeht sind sie auch sehr beliebt. Nun wollte Apple-Chef Tim Cook mit dem Angebot an überholten, günstigen, gebrauchten iPhones den Markt in Indien ankurbeln - und scheiterte mit einem entsprechenden Antrag bereits zum zweiten Mal bei den zuständigen Behörden.
Für Apple-CEO Tim Cook bedeutet das nur noch mehr Marketingarbeit. Er betonte daher erst kürzlich wieder bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen, wie wichtig das Engagement in Indien jetzt ist: "Ich sehe Indien da, wo China vor sieben bis zehn Jahren stand. Ich glaube, dort liegen sehr große Chancen."
Mehr dazu: Apple meldet 'schlechte' Zahlen: Höhenflug beendet - auch beim iPhone
Keine gebrauchten Telefonen für den indischen Markt
"Wir sind grundsätzlich gegen das Recyceln von gebrauchten Telefonen für den indischen Markt", erklärte ein Ministeriumssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dpa (via Spon). Indien vermutet, dass Apple den Markt mit Altgeräten fluten wird. Dahinter steckt laut Expertenmeinung aber vor allem eine starke Lobby-Arbeit von anderen Smartphone-Herstellern, die in Indien das Einstieger-Segment beherrschen. Allen voran wird dabei Samsung genannt. Die Koreaner sollen ihren Einfluss geltend gemacht haben, damit Apple weiterhin nur eher hochpreisige Angebote in Indien und damit einen verhältnismäßigen geringen Marktanteil bedienen kann.Geringer Marktanteil, weil teuer
Aktuell soll der Marktanteil von Apple in Indien bei knapp zwei Prozent liegen - für das Unternehmen aus Cupertino eine gute Ausgangslage, die ausgebaut werden soll. Doch nicht nur der Wunsch, die gebrauchten Geräte in das Land zu importieren stößt bei der indischen Regierung auf wenig Gegenliebe. Auch der Antrag auf die Eröffnung der ersten eigenen Apples Stores in Indien soll wahrscheinlich schon bald offiziell abgelehnt werden.Für Apple-CEO Tim Cook bedeutet das nur noch mehr Marketingarbeit. Er betonte daher erst kürzlich wieder bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen, wie wichtig das Engagement in Indien jetzt ist: "Ich sehe Indien da, wo China vor sieben bis zehn Jahren stand. Ich glaube, dort liegen sehr große Chancen."
Mehr dazu: Apple meldet 'schlechte' Zahlen: Höhenflug beendet - auch beim iPhone
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