Windows 10: Kaspersky warnt vor Missbrauch der BSOD QR-Codes
Der Sicherheitsdienstleister Kaspersky hält nicht viel von der Art, wie Microsoft beim kommenden Windows 10 "Anniversary Update" die Bluescreens mit Hilfe von QR-Codes nützlicher machen will. Stattdessen warnt das Unternehmen vor einer Ausnutzung dieses Konzepts zum Vertrieb von Malware.
Daniel Buxton, seines Zeichens Sicherheitsexperte bei Kaspersky, geht davon aus, dass Malware-Anbieter Wege finden könnten, gefälschte Bluescreens mit ebenso gefälschten QR-Codes anzeigen zu lassen. Diese könnten dann den Anwender zu einer ebenfalls gefälschten Website leiten, wo dann wie üblich das Abgreifen von persönlichen Daten oder gar Kreditkarteninformationen erfolgen würde, so zumindest seine Theorie.
QR-Code auf einem Bluescreen von Windows 10
Tatsächlich versuchen Malware-Anbieter immer wieder mit gefälschten Sicherheits-Tools an Kundendaten zu gelangen oder Betrügereien durchzuführen. So gab und gibt es eine Reihe nachgeahmter Virenscanner, die so tun, als wären sie ein nützliches Werkzeug zur Bekämpfung von Bedrohungen. Stattdessen gaukeln sie nur eine Gefährdung des Hostsystems vor, um den Anwender dazu zu bewegen, für die Beseitigung zu zahlen.
Natürlich nutzt Kaspersky seine Warnung vor einem Missbrauch der QR-Codes auf den neuen Bluescreens von Windows 10 auch, um eines seiner eigenen Produkte zu bewerben - praktischerweise bietet das Unternehmen nämlich seit dem letzten Jahr einen Sicherheitsprüfer für QR-Codes an, den wir hier eben nicht netterweise verlinken werden.
Microsoft erprobt derzeit die Integration der QR-Codes in Windows 10, um die Bluescreens informativer zu gestalten. Bisher wird allerdings genau ein einziger QR-Code angezeigt, der nicht etwa auf eine konkrete Fehlerbeschreibung sondern lediglich auf eine Seite auf Microsofts Homepage im Internet verweist. Die URL der Website wird zudem direkt daneben angezeigt, so dass der Nutzen des QR-Codes bisher gering ausfällt.
QR-Code auf einem Bluescreen von Windows 10
Tatsächlich versuchen Malware-Anbieter immer wieder mit gefälschten Sicherheits-Tools an Kundendaten zu gelangen oder Betrügereien durchzuführen. So gab und gibt es eine Reihe nachgeahmter Virenscanner, die so tun, als wären sie ein nützliches Werkzeug zur Bekämpfung von Bedrohungen. Stattdessen gaukeln sie nur eine Gefährdung des Hostsystems vor, um den Anwender dazu zu bewegen, für die Beseitigung zu zahlen.
Natürlich nutzt Kaspersky seine Warnung vor einem Missbrauch der QR-Codes auf den neuen Bluescreens von Windows 10 auch, um eines seiner eigenen Produkte zu bewerben - praktischerweise bietet das Unternehmen nämlich seit dem letzten Jahr einen Sicherheitsprüfer für QR-Codes an, den wir hier eben nicht netterweise verlinken werden.
Microsoft erprobt derzeit die Integration der QR-Codes in Windows 10, um die Bluescreens informativer zu gestalten. Bisher wird allerdings genau ein einziger QR-Code angezeigt, der nicht etwa auf eine konkrete Fehlerbeschreibung sondern lediglich auf eine Seite auf Microsofts Homepage im Internet verweist. Die URL der Website wird zudem direkt daneben angezeigt, so dass der Nutzen des QR-Codes bisher gering ausfällt.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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