Game of Thrones: Mathematiker berechnen, wer als nächstes stirbt

Die Buch-Reihe "A Song of Ice and Fire" bzw. die dazugehörige Fernsehserie Game of Thrones ist bekannt für ihren Bodycount, es vergeht kaum eine Folge ohne dass zum Schrecken vieler Fans ein bekannter Charakter stirbt. Bisher war das aber nicht schwer vorherzusagen, da die Bücher der Serie "voraus" waren. Mit der demnächst anlaufenden sechsten Staffel ändert sich das aber.
TV-Serie, HBO, Game of Thrones
HBO
Am 24. April geht die HBO-Produktion Game of Thrones (GoT) in die sechste Staffel, tags darauf sind die aktuellen Folgen auch auf Sky zu sehen. Und erstmals wissen Leser der Roman-Vorlage nicht, wie es weitergeht, da Autor George R. R. Martin den sechsten Band mit dem Titel The Winds of Winter nicht fertigbekommen hat.

Die Technische Universität München (TUM) wollte wissen, wer als nächstes stirbt und hat sich dazu an einem wissenschaftlichen Ansatz und einer entsprechenden Vorhersage versucht. Für die Abschlussarbeit eines Informatik-Kurses haben die Studenten Programme entwickelt, die das Internet nach Informationen über die Serie durchsuchen und diese so aufbereiten, dass daraus die Wahrscheinlichkeit abgeleitet werden kann, welcher der Serien-Charaktere voraussichtlich als nächstes sterben wird.


Bisherige Trefferquote

In einer Pressemitteilung schreibt man, dass der Algorithmus 74 Prozent aller bisherigen Todesfälle voraussagen konnte. Die Mathematiker kündigen an, dass man laut Algorithmus mit einigen Überraschungen rechnen kann: "Figuren, die sich bisher in Sicherheit wiegen konnten, sind in akuter Lebensgefahr", heißt es dazu.

Auf einer Webseite mit dem Untertitel "A Song of Ice and Data" kann man sich die Prozentwerte für die Todeswahrscheinlichkeit anzeigen lassen, dort gibt es auch vertiefende Informationen zu den Grundlagen der Berechnungen.

Warnung: Staffel-5-Spoiler im Anschluss

In einem sind sich die Münchner Mathematiker aber ziemlich sicher: Jon Snow lebt, die Wahrscheinlichkeit, dass er am Ende von Staffel 5 tatsächlich gestorben ist, liegt bei gerade einmal elf Prozent.
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