Schutzwall gegen Exploits:
Erster Firefox mit Rust kommt jetzt
Beim Open Source-Unternehmen Mozilla ist man inzwischen soweit, die ersten Final-Versionen des Firefox-Browsers, in denen Teile in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben sind, ins Rennen zu schicken. Dadurch soll in erster Linie die Sicherheit des Browsers entscheidend erhöht werden.
Infografik: Firefox verliert den Anschluss
Rust stellt quasi eine Weiterentwicklung von C++ dar. Die Entwicklung der Sprache begann vor sieben Jahren und wurde seitdem auch von Mozilla auf verschiedenen Wegen unterstützt. Das Ziel bestand darin, eine Sprache zu erhalten, bei der die Absicherung von Speicherbereichen einen Kernbestandteil der Architektur ausmacht.
Die meisten Exploits der letzten Jahre setzen darauf, undichte Stellen im Speicher zu finden und so Codes zur Ausführung in das System einzuschleusen. Daher arbeiten Entwickler in verschiedenen Projekten daran, dieses Problem zu beheben. Microsoft hatte hierfür beispielsweise "Checked C", eine Erweiterung von C, entwickelt und als Open Source-Projekt veröffentlicht.
Auf Mozillas Seite setzte man also auf Rust und setzte die Programmiersprache nun zuerst dort ein, wo die meisten Speicherlecks ausgenutzt werden: Im Multimedia-Bereich. Immer wieder werden Schadcodes in Systeme geschleust, indem sie in manipulierte Medien-Dateien eingebettet werden. Vor allem Android machte hierbei in der letzten Zeit durch Sicherheitslücken wie Stagefright Schlagzeilen.
Der Einsatz von Rust soll allerdings noch wesentlich weitergehende Formen annehmen. Seit einiger Zeit ist klar, dass Mozilla auch an einer komplett neuen Engine für Firefox arbeitet. Diese trägt den Namen Servo. Interessenten können diese in Form eines extrem minimalistischen Browsers bereits ausprobieren.
Download Mozilla Firefox - Kostenloser Open-Source-Browser
Infografik: Firefox verliert den Anschluss
Rust stellt quasi eine Weiterentwicklung von C++ dar. Die Entwicklung der Sprache begann vor sieben Jahren und wurde seitdem auch von Mozilla auf verschiedenen Wegen unterstützt. Das Ziel bestand darin, eine Sprache zu erhalten, bei der die Absicherung von Speicherbereichen einen Kernbestandteil der Architektur ausmacht.
Die meisten Exploits der letzten Jahre setzen darauf, undichte Stellen im Speicher zu finden und so Codes zur Ausführung in das System einzuschleusen. Daher arbeiten Entwickler in verschiedenen Projekten daran, dieses Problem zu beheben. Microsoft hatte hierfür beispielsweise "Checked C", eine Erweiterung von C, entwickelt und als Open Source-Projekt veröffentlicht.
Auf Mozillas Seite setzte man also auf Rust und setzte die Programmiersprache nun zuerst dort ein, wo die meisten Speicherlecks ausgenutzt werden: Im Multimedia-Bereich. Immer wieder werden Schadcodes in Systeme geschleust, indem sie in manipulierte Medien-Dateien eingebettet werden. Vor allem Android machte hierbei in der letzten Zeit durch Sicherheitslücken wie Stagefright Schlagzeilen.
Erste Final am 2. August
Wie Mozilla mitteilte, wird Rust erstmals mit Firefox 48 bei den Nutzern ankommen, der am 2. August veröffentlicht werden soll. Das Entwickler-Team hat einen komplett neuen, in Rust geschriebenen Media-Stack in die Code-Basis integriert. Dass die Programmiersprache ausgerechnet in diesem Bereich zuerst zum Einsatz kommt, ist angesichts der Lage im Sicherheits-Bereich kein Zufall. Bei umfangreichen Tests in den Vorab-Builds habe man in keinem einzigen Fall einen Absturz oder andere Probleme mit der neuen Komponente verzeichnet, hieß es.Der Einsatz von Rust soll allerdings noch wesentlich weitergehende Formen annehmen. Seit einiger Zeit ist klar, dass Mozilla auch an einer komplett neuen Engine für Firefox arbeitet. Diese trägt den Namen Servo. Interessenten können diese in Form eines extrem minimalistischen Browsers bereits ausprobieren.
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