Motorola zum "sperrigen" Nexus 6:
Google wollte es so groß haben
In der jüngeren Vergangenheit waren alle Smartphones der Nexus-Linie bei Google-Entwicklern und -Enthusiasten überaus populär, unter anderem da sie als erstes Betriebssystem-Updates erhalten und ein unverändertes (Stock-)Android bieten. Eine Ausnahme gibt es aber, was die Beliebtheit betrifft: das Nexus 6. Das von Motorola produzierte Gerät erhitzt die Gemüter bis heute.
Fast alle Nexus-Geräte haben so etwas wie Kult-Charakter, die berühmte Ausnahme ist das Nexus 6. Das war, so die Meinung der meisten Tester und vieler Besitzer letzten Endes zu groß und zu sperrig. Bei Hersteller Motorola, der inzwischen zu Lenovo gehört, sitzt der Stachel deswegen immer noch recht tief.
Denn erneut meldete sich Motorola zu Wort und versuchte, den Misserfolg des Nexus 6 zu erklären: Adrienne Hayes, Chief Marketing Officer bei Motorola, schob die Schuld zu einem großen Teil auf Google. Gegenüber TechRadar sagte die Marketing-Chefin des Unternehmens, dass sich zu dieser Zeit generell "zu schnell die Bildschirme vergrößert" haben.
Sie nahm aber Motorola nicht ganz aus der Schusslinie und sagte, dass es die Zeit war, zu der man sich fragte, ob die Display-Diagonalen immer weiterwachsen werden: "Unglücklicherweise war das (Nexus 6) eines der Produkte, die uns gesagt haben: Nein, werden sie nicht."
Aber man habe eben auch viel Druck von Google zu spüren bekommen, sagt Hayes. Dort habe man unbedingt ein Phablet haben wollen: "Sie wollten diese Displaygröße. Wir hätten dieselbe Bildschirmdiagonale wie beim Moto X einbauen können."
Bei Motorola würde man aber gerne noch einmal ran, wenn man darf, so Hayes. Zwar wisse sie nicht, ob Google das möchte, aber man wäre "glücklich", ein weiteres Nexus bauen zu dürfen: "Es war eine gute Erfahrung."
Siehe auch: "Zu groß und sperrig": Google gesteht Fehler beim Nexus 6 ein
Denn erneut meldete sich Motorola zu Wort und versuchte, den Misserfolg des Nexus 6 zu erklären: Adrienne Hayes, Chief Marketing Officer bei Motorola, schob die Schuld zu einem großen Teil auf Google. Gegenüber TechRadar sagte die Marketing-Chefin des Unternehmens, dass sich zu dieser Zeit generell "zu schnell die Bildschirme vergrößert" haben.
Sie nahm aber Motorola nicht ganz aus der Schusslinie und sagte, dass es die Zeit war, zu der man sich fragte, ob die Display-Diagonalen immer weiterwachsen werden: "Unglücklicherweise war das (Nexus 6) eines der Produkte, die uns gesagt haben: Nein, werden sie nicht."
Aber man habe eben auch viel Druck von Google zu spüren bekommen, sagt Hayes. Dort habe man unbedingt ein Phablet haben wollen: "Sie wollten diese Displaygröße. Wir hätten dieselbe Bildschirmdiagonale wie beim Moto X einbauen können."
"Gerne wieder"
Beim Design selbst habe man aber weitgehend freie Hand gehabt - allerdings war auch das nicht gerade unumstritten, Ende des Vorjahres hat Google beim Nexus 6 einige Fehler zugegeben und etwa gemeint, dass das Nexus 6 zum Rotieren neigte, wenn man es auf dem Tisch liegend bedienen wollte. Das wiederum fiel aber eben in die Zuständigkeit von Motorola.Bei Motorola würde man aber gerne noch einmal ran, wenn man darf, so Hayes. Zwar wisse sie nicht, ob Google das möchte, aber man wäre "glücklich", ein weiteres Nexus bauen zu dürfen: "Es war eine gute Erfahrung."
Siehe auch: "Zu groß und sperrig": Google gesteht Fehler beim Nexus 6 ein
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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