Insider: Samsungs Top-Manager haben 'keine Ahnung' von Software
Der koreanische Hersteller Samsung ist und bleibt die Nummer 1 des Smartphone-Geschäfts. Von einer Krise kann man wohl zwar nicht unbedingt sprechen, dennoch kann das Unternehmen nicht leugnen, dass man schon bessere Zeiten erlebt hat. Intern sucht der Konzern seit längerem einen Ausweg bzw. neue Konzepte. Das führt aber auch über die Suche nach Schuldigen.
Ob man die rückläufigen Zahlen von Samsung nun als Krise bezeichnen kann oder nicht, das bleibt wohl sowas wie eine Interpretationssache. Klar ist aber, dass es besser laufen könnte. Deshalb versucht der koreanische Konzern intern, durch Fehleranalyse einen Ausweg zu finden.
Und diese Ursachensuche hat laut einem Bericht von Reuters (via Mobile Geeks) ein recht klares Fazit: Das höhere Management von Samsung hat von Software keine Ahnung. Das behaupten laut der Nachrichtenagentur ehemalige, aber auch aktuelle Mitarbeiter. Bisher war der "Schuldige" stets recht schnell gefunden, man führte die rückläufigen Verkäufe auf die immer stärker werdende chinesische Konkurrenz zurück.
Gegenüber Top-Managern, die sich mit Software und Diensten beschäftigen und auskennen, herrscht vielmehr ein "tiefes Misstrauen", heißt es. Das hängt auch mit "Verwirrung" und überlappenden Zuständigkeiten zwischen unterschiedlichen Abteilungen zusammen.
Besonders hart ins Gericht mit der Führungsebene geht ein ehemaliger Mitarbeiter: "Samsungs oberes Management versteht Software grundsätzlich nicht. Sie kapieren Hardware. Sogar im Gegenteil: Sie verstehen Hardware wie kein anderes Unternehmen. Software aber ist eine völlig andere Baustelle." In Folge scheitern viele Bemühungen, die mit Software oder Diensten in Zusammenhang stehen, als Beispiele werden der Messenger ChatON oder die App Milk Video genannt.
Der Report stellt fest, dass das keinesfalls Samsung-exklusive Probleme sind und auch Hersteller wie HTC, Nokia und BlackBerry mit ganz ähnliche Sorgen kämpfen bzw. zu kämpfen hatten. Noch muss sich Samsung auch keine Sorgen machen, die Betonung liegt aber auf "noch", so die Experten und Insider.
Und diese Ursachensuche hat laut einem Bericht von Reuters (via Mobile Geeks) ein recht klares Fazit: Das höhere Management von Samsung hat von Software keine Ahnung. Das behaupten laut der Nachrichtenagentur ehemalige, aber auch aktuelle Mitarbeiter. Bisher war der "Schuldige" stets recht schnell gefunden, man führte die rückläufigen Verkäufe auf die immer stärker werdende chinesische Konkurrenz zurück.
Verkaufen von Boxen
Das spielt sicher auch eine große Rolle, aber die Reuters-Quellen meinten auch, dass dem Samsung-Management immer mehr Erfahrung in Sachen Software abhanden komme, vor allem weil man sich immer mehr daran gewöhnt habe "Schachteln zu verkaufen".Gegenüber Top-Managern, die sich mit Software und Diensten beschäftigen und auskennen, herrscht vielmehr ein "tiefes Misstrauen", heißt es. Das hängt auch mit "Verwirrung" und überlappenden Zuständigkeiten zwischen unterschiedlichen Abteilungen zusammen.
Besonders hart ins Gericht mit der Führungsebene geht ein ehemaliger Mitarbeiter: "Samsungs oberes Management versteht Software grundsätzlich nicht. Sie kapieren Hardware. Sogar im Gegenteil: Sie verstehen Hardware wie kein anderes Unternehmen. Software aber ist eine völlig andere Baustelle." In Folge scheitern viele Bemühungen, die mit Software oder Diensten in Zusammenhang stehen, als Beispiele werden der Messenger ChatON oder die App Milk Video genannt.
Der Report stellt fest, dass das keinesfalls Samsung-exklusive Probleme sind und auch Hersteller wie HTC, Nokia und BlackBerry mit ganz ähnliche Sorgen kämpfen bzw. zu kämpfen hatten. Noch muss sich Samsung auch keine Sorgen machen, die Betonung liegt aber auf "noch", so die Experten und Insider.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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