DDoS auf Xbox Live: "Hacker" vom Phantom Squad machen Drohung wahr
Gestern Abend bzw. in der Nacht auf heute war das Microsoft-Spiele-Netzwerk Xbox Live zum Teil nicht erreichbar, da eine "Hacker"-Gruppe namens Phantom Squad eigenen Angaben nach einen im Vorfeld angekündigten Angriff ausgeführt hat. Als nächstes will man die Drohung wahr machen und das PlayStation-Pendent attackieren.
Ein so genannter DDoS-Angriff (Distributed Denial-of-Service) ist das Fahrrad unter den Hacks. Mit Stützrädern. Denn echter Kenntnisse bedarf es dazu nicht, selbst ein Script muss man heutzutage dafür nicht mal mehr selbst schreiben. Entsprechend kann man das Phantom Squad nicht als "Hacker" bezeichnen, auch wenn diese selbst das DDoS-Vorgehen zuletzt auf Twitter verteidigt haben.
Für die Unternehmen ist das aber dennoch eine Plage, wie nun Microsoft bzw. die Xbox Live-Nutzer feststellen mussten. Denn in der Nacht auf heute gelang es den "Hackern" das Microsoft-Netzwerk teilweise außer Gefecht zu setzen. Ganz in die Knie konnte Phantom Squad Xbox Live zwar nicht zwingen, aber dennoch einige Angebote nachhaltig stören.
Auf der mittlerweile gesperrten Twitter-Seite von Phantom Squad behauptete man dann später (via Eurogamer), dass man selbst dafür "verantwortlich" ist, dass Xbox Live wieder laufe, da man gnädigerweise die Angriffe gestoppt habe. Ob das alles stimmt, kann derzeit nicht verifiziert werden, das Redmonder Unternehmen hat sich bisher nicht offiziell geäußert.
Die Argumentation in Bezug auf das Motiv, wonach Sony und Microsoft ihr Geld nicht in die Verbesserung ihrer Sicherheit stecken, ist eher wenig glaubhaft, da man per DDoS nicht unbedingt auf fehlende Sicherheit aufmerksam macht.
Siehe auch: Hacker kündigen Weihnachts-Attacken auf PSN und Xbox Live an
Für die Unternehmen ist das aber dennoch eine Plage, wie nun Microsoft bzw. die Xbox Live-Nutzer feststellen mussten. Denn in der Nacht auf heute gelang es den "Hackern" das Microsoft-Netzwerk teilweise außer Gefecht zu setzen. Ganz in die Knie konnte Phantom Squad Xbox Live zwar nicht zwingen, aber dennoch einige Angebote nachhaltig stören.
Auf der mittlerweile gesperrten Twitter-Seite von Phantom Squad behauptete man dann später (via Eurogamer), dass man selbst dafür "verantwortlich" ist, dass Xbox Live wieder laufe, da man gnädigerweise die Angriffe gestoppt habe. Ob das alles stimmt, kann derzeit nicht verifiziert werden, das Redmonder Unternehmen hat sich bisher nicht offiziell geäußert.
"Keiner hat uns geglaubt"
Als Erklärung dafür, warum man die Attacke auf Xbox Live vollzogen hat, wurde genannt, dass niemand die Drohungen geglaubt bzw. ernstgenommen habe. Als nächstes soll das PlayStation Network folgen, kündigten die "Hacker" an. Eine echte Begründung, warum man die Attacken durchführt, gab das Phantom Squad bislang nicht ab.Die Argumentation in Bezug auf das Motiv, wonach Sony und Microsoft ihr Geld nicht in die Verbesserung ihrer Sicherheit stecken, ist eher wenig glaubhaft, da man per DDoS nicht unbedingt auf fehlende Sicherheit aufmerksam macht.
Siehe auch: Hacker kündigen Weihnachts-Attacken auf PSN und Xbox Live an
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