DE-CIX: 5-Terabit-Marke wurde jetzt doch noch 2015 gerissen
Die Betreiber des großen Internet-Knotens DE-CIX in Frankfurt am Main haben einen neuen Bandbreiten-Rekord gemessen. An den letzten beiden Tagen stieg der Durchsatz zwischen den Peering-Punkten erstmals über die Marke von 5 Terabit pro Sekunde.
Angesichts der Entwicklung der vergangenen Monate kann keineswegs davon gesprochen werden, dass sich die Wachstumskurve langsam einmal abflachen könnte. Erst im April hatte man die Marke von 4 Terabit pro Sekunde zum ersten Mal überschritten. Es ist also damit zu rechnen, dass hier in den kommenden Monaten noch einige weitere Höchstwerte vermeldet werden können.
Seitens der Betreiber zeigte man sich selbst überrascht, wie schnell der Traffic weiter angewachsen ist. Gleiches gilt für die Kapazitäten, die von den Netzbetreibern, deren Infrastrukturen sich in Frankfurt treffen, gebucht worden sind. Anfang des Jahres kamen die Schnittstellen zusammengenommen auf einen Durchsatz von 12,9 Terabit pro Sekunde, heute seien es mit 18,1 Terabit pro Sekunde noch einmal über 40 Prozent mehr, erklärte Harald A. Summa, Chef des DE-CIX und des Provider-Branchenverbandes Eco.
Vor allem die rasant steigende Nutzung von Videostreaming-Diensten hat den Traffic in der letzten Zeit massiv nach oben getrieben. Hinzu kommt das starke Wachstum des Datenverkehrs über die Mobilfunknetze. Allerdings gerät man beim DE-CIX nun keineswegs in hektische Betriebsamkeit, weil etwa die Kapazitätsgrenzen schneller erreicht werden könnten als angenommen. Bereits im Jahr 2013 hatte man den Internet-Knoten einer kompletten Modernisierung unterzogen und verfügt aktuell über Ressourcen, um einen Datenverkehr von bis zu 48 Terabit pro Sekunde durchzuleiten.
Seitens der Betreiber zeigte man sich selbst überrascht, wie schnell der Traffic weiter angewachsen ist. Gleiches gilt für die Kapazitäten, die von den Netzbetreibern, deren Infrastrukturen sich in Frankfurt treffen, gebucht worden sind. Anfang des Jahres kamen die Schnittstellen zusammengenommen auf einen Durchsatz von 12,9 Terabit pro Sekunde, heute seien es mit 18,1 Terabit pro Sekunde noch einmal über 40 Prozent mehr, erklärte Harald A. Summa, Chef des DE-CIX und des Provider-Branchenverbandes Eco.
Es ist noch viel Platz nach oben
"In diesem Jahr wurden bereits mehr als 50 neue 100-GE-Verbindungen angemietet - das ist die doppelte Menge dessen, von dem wir für das gesamte Jahr ausgegangen waren. Bis zum Jahresende werden sich außerdem insgesamt rund hundert weitere Netzwerkbetreiber mit dem DE-CIX und so mit den verschiedenen bereits bestehenden Kunden verbunden haben.Vor allem die rasant steigende Nutzung von Videostreaming-Diensten hat den Traffic in der letzten Zeit massiv nach oben getrieben. Hinzu kommt das starke Wachstum des Datenverkehrs über die Mobilfunknetze. Allerdings gerät man beim DE-CIX nun keineswegs in hektische Betriebsamkeit, weil etwa die Kapazitätsgrenzen schneller erreicht werden könnten als angenommen. Bereits im Jahr 2013 hatte man den Internet-Knoten einer kompletten Modernisierung unterzogen und verfügt aktuell über Ressourcen, um einen Datenverkehr von bis zu 48 Terabit pro Sekunde durchzuleiten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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