Kabel Deutschland: Vodafone setzt 10-GB-Drosselung jetzt durch
Kabel Deutschland, Teil des Vodafone-Konzerns, hat damit begonnen, die in den AGB festgeschriebene Drosselung von Filesharing-Diensten erstmals durchzusetzen. Ab einem Verbrauch von 10 GB pro Tag werden solche Anwendungen auf 100 Kbit/s beschränkt.
Viele Anbieter setzen auf Drossel-Regeln
Wie jetzt die auf das Thema spezialisierte Info-Seite werdrosselt.de berichtet, werden in den letzten Tagen vermehrt Stimmen von Kunden laut, bei denen eine solche Drosselung jetzt offenbar von Kabel Deutschland erstmals wesentlich früher als bei 60 GB Gesamtdatenvolumen durchgesetzt wird. Wie in den AGB festgelegt, reduziert der Konzern das Tempo der Betroffenen bei der Nutzung von Filesharing-Diensten bis zum Ende des Tages auf 100 Kbit/s im Downstream.
Wie der Konzern betont, ist Internet-Traffic, der abseits von Filesharing-Diensten entsteht, von der Surfbremse ausdrücklich ausgenommen und wird nicht im Tempo gedrosselt. Bis zum Erreichen der Grenze von 10 GB Gesamtdatenvolumen zählt aber jeder Traffic. Als betroffene Filesharing-Dienste werden von Vodafone unter anderem Peer-to-Peer-Anwendungen, One-Click-Hoster und Net-News genannt. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie sehr die Durchsetzung der schon lange festgeschriebenen Drosselregelung den Alltag der Kunden beeinflusst - Probleme und lauter Ärger scheinen bei diesem sensiblen Thema aber vorprogrammiert.
FAQ: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann?
Schon seit Jahren in den AGB
Vor fast genau einem Jahr haben wir unter der Überschrift "Neue AGB-Klausel: Kabel Deutschland drosselt jetzt auch Altkunden" darüber berichtet, dass Kabel Deutschland neben Neuverträgen auch bei Bestandskunden eine AGB-Änderung vornahm, die es möglich macht, den Anschluss ab einem Verbrauch von 10 GB pro Tag zu drosseln. Wie der Konzern zu diesem Zeitpunkt versprach, werde die Drosselung aber vorerst ab einem Gesamtdatenvolumen von 60 GB pro Tag durchgesetzt. Außerdem sollten ab einem Überschreiten dieser Grenze nur Filesharing-Dienste ausgebremst werden.
Viele Anbieter setzen auf Drossel-Regeln
Wie jetzt die auf das Thema spezialisierte Info-Seite werdrosselt.de berichtet, werden in den letzten Tagen vermehrt Stimmen von Kunden laut, bei denen eine solche Drosselung jetzt offenbar von Kabel Deutschland erstmals wesentlich früher als bei 60 GB Gesamtdatenvolumen durchgesetzt wird. Wie in den AGB festgelegt, reduziert der Konzern das Tempo der Betroffenen bei der Nutzung von Filesharing-Diensten bis zum Ende des Tages auf 100 Kbit/s im Downstream.
Durchsetzung bei allen Kunden in den nächsten Wochen
Wie Vodafone laut dem Bericht mittlerweile bestätigt haben soll, hat man bei Kabel Deutschland seit Anfang November damit begonnen, bei Nutzern mit Verträgen, die vor August 2009 geschlossen wurden, das festgeschriebene Limit von 10 GB pro Tag "in den ersten Regionen technisch durchzusetzen". Nach diesen Informationen soll es noch einige Wochen dauern, bis die Umstellung komplett vollzogen ist. Ab dem Frühjahr 2016 dürfte die Grenze dann für alle Nutzer gelten.Wie der Konzern betont, ist Internet-Traffic, der abseits von Filesharing-Diensten entsteht, von der Surfbremse ausdrücklich ausgenommen und wird nicht im Tempo gedrosselt. Bis zum Erreichen der Grenze von 10 GB Gesamtdatenvolumen zählt aber jeder Traffic. Als betroffene Filesharing-Dienste werden von Vodafone unter anderem Peer-to-Peer-Anwendungen, One-Click-Hoster und Net-News genannt. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie sehr die Durchsetzung der schon lange festgeschriebenen Drosselregelung den Alltag der Kunden beeinflusst - Probleme und lauter Ärger scheinen bei diesem sensiblen Thema aber vorprogrammiert.
FAQ: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann?
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