Microsoft: Surface-Umsatz könnte Lumia-Geschäft bald überflügeln

Der Software-Konzern Microsoft tut offenbar gut daran, in seinem Hardware-Business so viel Wert auf seine Surface-Systeme zu legen. Denn es deutet inzwischen einiges darauf hin, dass er mit diesen bald mehr Umsatz generieren wird, als mit seinen Lumia-Smartphones.
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Microsoft
Im letzten Geschäftsbericht für das erste Quartal des neuen Finanzjahres musste Microsoft vermerken, dass der Umsatz mit Smartphones zuletzt um 54 Prozent im Jahresvergleich zurückging. Auch die Einnahmen aus dem Surface-Geschäft gingen zu diesem Zeitpunkt um satte 26 Prozent nach unten - was allerdings darauf zurückzuführen sein dürfte, dass klar war, dass die Veröffentlichung neuer Geräte unmittelbar bevorsteht.

ZDNet wies außerdem darauf hin, dass das fragliche Quartal auch saisonal ohnehin eher schwächer ausfällt. Deutliche Steigerungen gab es stehts im Weihnachtsgeschäft, das aktuell läuft. Und das Interesse an den neuen Surface-Geräte ist - obwohl diese noch einige Kinderkrankheiten haben - ziemlich groß.

Wie sich die neuen Lumia-Flaggschiffe 950 und 950 XL in der Praxis verkaufen werden, muss sich hingegen noch zeigen. In den Reviews schnitten diese deutlich durchmischter ab, als die Surface-Systeme. Hinzu kommt, dass die Lumias zusätzlich durch die schwache Plattform gebremst werden - selbst die beste Smartphone-Hardware verkauft sich letztlich nur schlecht, wenn die verfügbare Software den konkurrierenden Plattformen so weit nachsteht.

Deutlich anders sieht dies natürlich bei den Surface-Modellen aus, die sich im schlimmsten Fall nur selbst im Weg stehen können. Seitens der Software kann hier nicht allzu viel schief gehen, da die Geräte mit dem normalen Windows betrieben werden, das seit Jahrzehnten den PC-Markt beherrscht. Insofern darf man auf die nächsten Quartalsbilanzen gespannt sein, ob der Surface-Umsatz hier bereits die Smartphone-Sparte überflügeln kann.




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