Informatik: Immer mehr Studierende - doch viele halten nicht durch
An den Universitäten und Hochschulen wird eine weitere Zunahme der Informatik-Studierenden verzeichnet. Für das gerade begonnene Wintersemester haben sich erneut etwas mehr Studienanfänger eingeschrieben - doch weiterhin schaffen sehr viele keinen Abschluss.
36.600 zusätzliche Studierende verzeichnen die Informatik-Institute an den Hochschulen bundesweit. Das sind noch einmal 3,1 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Angesichts der weiterhin steigenden Nachfrage nach Informatikern in der Wirtschaft wäre dies durchaus eine positive Entwicklung.
Es bleibt aber das Problem, dass gerade in der Informatik eine sehr hohe Abbrecherquote verzeichnet wird. Seit vielen Jahren zieht unverändert etwa die Hälfte der Studienanfänger nicht bis zu einem Abschluss durch. Dies dürfte häufig damit zusammenhängen, dass es einen Unterschied zwischen den Erwartungen und der Praxis in dem Studiengang gibt.
"Ich empfehle all jenen, die vor der Entscheidung für ein Studienfach stehen, sich über die Inhalte des Informatik-Studiums und das Berufsbild des Informatikers zu informieren", sagte Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik. Es sei eine facettenreiche, interessante Disziplin. Allerdings geht sie aber eben auch über das hinaus, was mancher im Sinn haben mag, der vor allem eine Programmierer-Laufbahn erwartet.
Die positive Entwicklung hin zu einem ausgeglicheneren Geschlechterverhältnis hält dabei weiterhin an - auch wenn Frauen noch deutlich in der Minderheit sind. Inzwischen ist der Anteil der Neuanfängerinnen aber auf 22,7 Prozent gestiegen. Mit einem Plus von 5,2 Prozent bei den Einschreibungen lagen die Zahlen etwas höher als der Schnitt.
Nicht mithalten kann die gesamte Entwicklung aber mit dem steigenden Bedarf der Wirtschaft an entsprechend ausgebildeten Fachkräften. Hier ging es im Verlauf des letzten Jahres um 5 Prozent nach oben.
Es bleibt aber das Problem, dass gerade in der Informatik eine sehr hohe Abbrecherquote verzeichnet wird. Seit vielen Jahren zieht unverändert etwa die Hälfte der Studienanfänger nicht bis zu einem Abschluss durch. Dies dürfte häufig damit zusammenhängen, dass es einen Unterschied zwischen den Erwartungen und der Praxis in dem Studiengang gibt.
"Ich empfehle all jenen, die vor der Entscheidung für ein Studienfach stehen, sich über die Inhalte des Informatik-Studiums und das Berufsbild des Informatikers zu informieren", sagte Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik. Es sei eine facettenreiche, interessante Disziplin. Allerdings geht sie aber eben auch über das hinaus, was mancher im Sinn haben mag, der vor allem eine Programmierer-Laufbahn erwartet.
Die positive Entwicklung hin zu einem ausgeglicheneren Geschlechterverhältnis hält dabei weiterhin an - auch wenn Frauen noch deutlich in der Minderheit sind. Inzwischen ist der Anteil der Neuanfängerinnen aber auf 22,7 Prozent gestiegen. Mit einem Plus von 5,2 Prozent bei den Einschreibungen lagen die Zahlen etwas höher als der Schnitt.
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Christian Kahle
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