Praxisbeleg erbracht: LTE kann auch Gigabit-Übertragungen schaffen
Um in Mobilfunknetzen zu Bandbreiten im Gigabit-Bereich vorzudringen, muss nicht zwingend auf die in einigen Jahren kommende fünfte Technik-Generation gewartet werden. Das hat der australische Telekommunikationskonzern Telstra in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkausrüster Ericsson jetzt bewiesen.
Infografik: Entwicklung des Mobilfunks
Wie die beiden Unternehmen mitteilten, sei es ihnen gelungen, Datenverbindungen mit einer Geschwindigkeit von fast einem Gigabit pro Sekunde auf Basis der aktuell vorhandenen 4G-Technologie zu erreichen. Bemerkenswert daran: Dies schaffte man nicht etwa in einem separaten Netz unter Laborbedingungen, sondern über die kommerzielle Infrastruktur von Telstra.
Innerhalb eines 100 Megahertz breiten Frequenzbereichs wurden dafür fünf separate 4G-Kanäle zusammengeschaltet, erklärte Mike Wright, der bei dem Telekommunikationskonzern für die Netze zuständig ist. Über eine unabhängige Speedtest-Seite, die für ihre Messungen eigene Server verwendet, wurden dabei in der Spitze 843 Megabit pro Sekunde gemessen. Eigene Tools mit Verbindungen ausschließlich innerhalb des Telstra-Netzes kamen sogar auf rund 950 Megabit pro Sekunde, hieß es.
Zuvor hatten die beiden Unternehmen in Feldversuchen bereits 600 Megabit pro Sekunde erreicht. Diese Bandbreite können die ersten normalen Mobilfunkzellen auch bereits zur Verfügung stellen. Die Ausbaugebiete werden von Telstra mit 4GX bezeichnet. Allerdings stellt man den Kunden derzeit maximal 450 Megabit pro Sekunde zur Verfügung - wenn sie denn über ein Endgerät verfügen, das überhaupt mit solchen Brandbreiten arbeiten kann.
In absehbarer Zeit dürften die Erkenntnisse aus den aktuellsten Versuchen aber ebenfalls in das Mobilfunknetz der Telstra einfließen. Allerdings geht es dabei nicht unbedingt um Geschwindigkeiten, die der normale Smartphone-Nutzer verwenden soll. Gerade in den Weiten außerhalb der australischen Metropolregionen bietet das Unternehmen hier aber hohe Geschwindigkeiten für verschiedene Business-Anwendungen an.
Infografik: Entwicklung des Mobilfunks
Wie die beiden Unternehmen mitteilten, sei es ihnen gelungen, Datenverbindungen mit einer Geschwindigkeit von fast einem Gigabit pro Sekunde auf Basis der aktuell vorhandenen 4G-Technologie zu erreichen. Bemerkenswert daran: Dies schaffte man nicht etwa in einem separaten Netz unter Laborbedingungen, sondern über die kommerzielle Infrastruktur von Telstra.
Innerhalb eines 100 Megahertz breiten Frequenzbereichs wurden dafür fünf separate 4G-Kanäle zusammengeschaltet, erklärte Mike Wright, der bei dem Telekommunikationskonzern für die Netze zuständig ist. Über eine unabhängige Speedtest-Seite, die für ihre Messungen eigene Server verwendet, wurden dabei in der Spitze 843 Megabit pro Sekunde gemessen. Eigene Tools mit Verbindungen ausschließlich innerhalb des Telstra-Netzes kamen sogar auf rund 950 Megabit pro Sekunde, hieß es.
Zuvor hatten die beiden Unternehmen in Feldversuchen bereits 600 Megabit pro Sekunde erreicht. Diese Bandbreite können die ersten normalen Mobilfunkzellen auch bereits zur Verfügung stellen. Die Ausbaugebiete werden von Telstra mit 4GX bezeichnet. Allerdings stellt man den Kunden derzeit maximal 450 Megabit pro Sekunde zur Verfügung - wenn sie denn über ein Endgerät verfügen, das überhaupt mit solchen Brandbreiten arbeiten kann.
In absehbarer Zeit dürften die Erkenntnisse aus den aktuellsten Versuchen aber ebenfalls in das Mobilfunknetz der Telstra einfließen. Allerdings geht es dabei nicht unbedingt um Geschwindigkeiten, die der normale Smartphone-Nutzer verwenden soll. Gerade in den Weiten außerhalb der australischen Metropolregionen bietet das Unternehmen hier aber hohe Geschwindigkeiten für verschiedene Business-Anwendungen an.
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Christian Kahle
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