Amazon wächst rasend schnell und macht plötzlich sogar Gewinne
Der Handelskonzern Amazon verkauft viel mehr Dinge an mehr Menschen und kann damit auf einmal einen überraschend soliden Gewinn einfahren. Dies ist vor allem daher ungewöhnlich, da Amazon dafür bekannt ist, die Überschüsse möglichst schnell in neue Wachstumsbereiche zu investieren und kaum Profite zu erzielen.
Als das Unternehmen nun aber seine aktuellsten Quartalsbilanzen präsentierte, standen unter dem Strich 79 Millionen Dollar Überschuss. Bei einem Unternehmen dieser Größe ist das nicht sonderlich viel - aber für Amazon eben schon. Die Branchenbeobachter waren sich im Vorfeld zumindest weitgehend einig, dass wohl erneut ein kleiner Verlust ausgewiesen wird.
Der Gewinn rührte allerdings nicht etwa daher, dass Amazon vorsichtiger bei den Investitionen geworden wäre. Vielmehr hat der Konzern wesentlich mehr Umsatz generiert, als die Prognosen vorhersagten. Vor allem die Cloud-Dienstleistungen entwickelten sich zuletzt nach einiger Anlaufzeit zu einer signifikanten Einnahmequelle: Im dritten Quartal generierten die Amazon Web Services (AWS) einen Umsatz von 512 Millionen Dollar, was eine Verfünffachung binnen eines Jahres bedeutet.
Dafür sieht der Analyst Jonathan Atkin von RBC Capital Markets auch einen klaren Grund. Obwohl sich Amazon hinsichtlich der Größe des Cloud-Geschäfts nicht wesentlich von Konkurrenten wie Microsoft oder Google unterscheide, würden hier Neuerungen wesentlich schneller auf den Markt gebracht und die Dienste so immer wieder an die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden angepasst. Trotz der hohen Flexibilität würden die massiven Investitionen in die Amazon-Datenzentren dafür sorgen, dass die Dienste stets sehr verlässlich und robust arbeiten.
Für den Gesamtkonzern beliefen sich die Prognosen hinsichtlich der Umsatzentwicklung auf ein Wachstum von 20 Prozent. Obwohl dies schon eine ordentliche Zielmarke ist, konnte Amazon sogar noch bessere Ergebnisse vorlegen und steigerte seine Einnahmen im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 25,4 Milliarden Dollar.
Das schnelle Wachstum spiegelt sich auch weiterhin in der Zahl der Menschen wieder, die für das Unternehmen tätig sind. Weltweit sorgen inzwischen 222.000 Menschen dafür, dass die Kunden in den verschiedensten Bereichen bedient werden - 49 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und für die nächsten Wochen, in denen das Weihnachtsgeschäft ansteht, kommen noch einmal 100.000 als Saisonkräfte hinzu.
Der Gewinn rührte allerdings nicht etwa daher, dass Amazon vorsichtiger bei den Investitionen geworden wäre. Vielmehr hat der Konzern wesentlich mehr Umsatz generiert, als die Prognosen vorhersagten. Vor allem die Cloud-Dienstleistungen entwickelten sich zuletzt nach einiger Anlaufzeit zu einer signifikanten Einnahmequelle: Im dritten Quartal generierten die Amazon Web Services (AWS) einen Umsatz von 512 Millionen Dollar, was eine Verfünffachung binnen eines Jahres bedeutet.
Dafür sieht der Analyst Jonathan Atkin von RBC Capital Markets auch einen klaren Grund. Obwohl sich Amazon hinsichtlich der Größe des Cloud-Geschäfts nicht wesentlich von Konkurrenten wie Microsoft oder Google unterscheide, würden hier Neuerungen wesentlich schneller auf den Markt gebracht und die Dienste so immer wieder an die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden angepasst. Trotz der hohen Flexibilität würden die massiven Investitionen in die Amazon-Datenzentren dafür sorgen, dass die Dienste stets sehr verlässlich und robust arbeiten.
Für den Gesamtkonzern beliefen sich die Prognosen hinsichtlich der Umsatzentwicklung auf ein Wachstum von 20 Prozent. Obwohl dies schon eine ordentliche Zielmarke ist, konnte Amazon sogar noch bessere Ergebnisse vorlegen und steigerte seine Einnahmen im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 25,4 Milliarden Dollar.
Das schnelle Wachstum spiegelt sich auch weiterhin in der Zahl der Menschen wieder, die für das Unternehmen tätig sind. Weltweit sorgen inzwischen 222.000 Menschen dafür, dass die Kunden in den verschiedensten Bereichen bedient werden - 49 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und für die nächsten Wochen, in denen das Weihnachtsgeschäft ansteht, kommen noch einmal 100.000 als Saisonkräfte hinzu.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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