Jeff Bezoz: Amazon-Chef stürzt in der Liste der Top-CEOs tief ab
Der Amazon-Chef und -Gründer Jeff Bezos gilt als Schwergewicht unter den Chefs von IT-Unternehmen, der CEO war hauptverantwortlich für den rasanten Aufstieg des Online-Versandhändlers. Das brachte ihm einen hervorragenden Ruf und die Nummer-1-Position beim Management-Fachmagazin Harvard Business Review ein. Doch nun folgte der Absturz.
Für Bezos ging es von der Top-Position auf Platz 87 nach unten. Grund dafür ist das besonders schwache Abschneiden des Unternehmens in der "ESG"-Kategorie. ESG steht für "environmental, social und governance"-Performance, also Umwelt, Soziales und Führung/Überwachung. Diese wurde von Harvard Business Review neu in die Bewertung aufgenommen und hier schneiden Amazon und Bezos besonders schlecht ab.
Die New York Times hatte Mitte August geschrieben, dass man mit 100 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern aus praktisch allen relevanten Firmenbereichen gesprochen habe, diese hatten von einem regelrecht skandalösen Arbeitsklima berichtet.
ESG macht in der Liste 20 Prozent aus, Amazon bzw. Bezos landen hier an der 828. Position. Dass Bezos es überhaupt in die Top-100 geschafft hat, liegt daran, dass er im finanziellen Ranking, das die Aktienrendite berücksichtigt, nach wie vor die Nummer-1-Position innehält. Und das Management-Magazin wertet das mit 80 Prozent.
An der Spitze abgelöst wurde Bezos von Lars Rebien Sørensen, dem CEO des Pharma-Konzerns Novo Nordisk, an der zweiten Stelle folgte Cisco-CEO Johna Chambers. Die ganz großen Namen des IT-Geschäfts fehlen in dieser Top-100 allerdings, Satya Nadella, Tim Cook und wie sie alle heißen sind darin nicht vertreten.
NYT-Bericht
Hintergrund dieses vernichtenden Urteils in Sachen ESG ist ein Bericht der New York Times aus dem Sommer: Die renommierte Tageszeitung hatte in einer langen Reportage zahlreiche schwerwiegende Vorwürfe in Richtung Amazon bezüglich der Arbeitssituation geäußert, diese konnte das Unternehmen nie ganz aus der Welt schaffen.Die New York Times hatte Mitte August geschrieben, dass man mit 100 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern aus praktisch allen relevanten Firmenbereichen gesprochen habe, diese hatten von einem regelrecht skandalösen Arbeitsklima berichtet.
ESG macht in der Liste 20 Prozent aus, Amazon bzw. Bezos landen hier an der 828. Position. Dass Bezos es überhaupt in die Top-100 geschafft hat, liegt daran, dass er im finanziellen Ranking, das die Aktienrendite berücksichtigt, nach wie vor die Nummer-1-Position innehält. Und das Management-Magazin wertet das mit 80 Prozent.
An der Spitze abgelöst wurde Bezos von Lars Rebien Sørensen, dem CEO des Pharma-Konzerns Novo Nordisk, an der zweiten Stelle folgte Cisco-CEO Johna Chambers. Die ganz großen Namen des IT-Geschäfts fehlen in dieser Top-100 allerdings, Satya Nadella, Tim Cook und wie sie alle heißen sind darin nicht vertreten.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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