"Kein Mehrwert": Werbung auf Steam kommt für Valve nicht in Frage
Steam ist die mit Abstand populärste Distributionsplattform für den PC, Valve ist unangefochtener Marktführer, auch wenn man zuletzt mit GOG einen Konkurrenten bekommen hat, der sich viel Mühe gibt. Somit könnte Valve theoretisch eigentlich machen, was es will, darunter auch Werbung auf Steam. Doch das kommt für Valve nicht in Frage.
Sieht man von der Tatsache ab, dass Valve auf Steam gewissermaßen ständig Werbung für Spiele macht, ist die PC-Distributionsplattform frei von Reklame. Und das soll auch so bleiben, wie Valve-Manager Erik Johnson in einem aktuellen Interview mit GameSpot erklärte.
Johnson spricht das aus, was sich ohnehin die meisten Steam-Nutzer denken: "Es wäre eine schlechte, um nicht zu sagen dämliche Business-Entscheidung." Denn laut Johnson kosten solche Werbe-Programme sogar mehr als sie bringen, von der negativen Image-Wirkung auf die Konsumenten ganz zu schweigen.
Werbung auf digitalen Vertriebsplattformen ist nicht neu und auch keine Seltenheit, sowohl bei Microsofts Xbox als auch Sony PlayStation gibt es immer wieder einmal zusätzliche "Produktinformationen". Auch hier wiederholt Johnson seine Einschätzung: "Anzeigen haben keinen Mehrwert für die Kunden."
Das bedeutet natürlich nicht, dass Valve kein Interesse an Zusatzverdiensten hat. So hat Valve im vergangenen Frühjahr mit kostenpflichtigen Mods im Steam Workshop experimentiert, was aber gründlich daneben ging und auch rasch wieder abgeschafft wurde.
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"Kommt nicht in Frage"
Johnson wurde gefragt, ob es denn grundsätzlich vorstellbar wäre, dass etwa ein Knabberzeug-Hersteller wie Doritos auf Steam Werbung schaltet. Hierzu sieht der Valve-Mann zunächst einmal keinen Mehrwert für den Nutzer. Zudem glaubt er, dass das auch gar nicht funktionieren würde: "Ich denke nicht, dass irgendjemand Doritos kaufen würde (nur weil er auf Steam eine Anzeige gesehen hat)."Johnson spricht das aus, was sich ohnehin die meisten Steam-Nutzer denken: "Es wäre eine schlechte, um nicht zu sagen dämliche Business-Entscheidung." Denn laut Johnson kosten solche Werbe-Programme sogar mehr als sie bringen, von der negativen Image-Wirkung auf die Konsumenten ganz zu schweigen.
Werbung auf digitalen Vertriebsplattformen ist nicht neu und auch keine Seltenheit, sowohl bei Microsofts Xbox als auch Sony PlayStation gibt es immer wieder einmal zusätzliche "Produktinformationen". Auch hier wiederholt Johnson seine Einschätzung: "Anzeigen haben keinen Mehrwert für die Kunden."
Das bedeutet natürlich nicht, dass Valve kein Interesse an Zusatzverdiensten hat. So hat Valve im vergangenen Frühjahr mit kostenpflichtigen Mods im Steam Workshop experimentiert, was aber gründlich daneben ging und auch rasch wieder abgeschafft wurde.
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