Adblock mal anders: 1.000 Googler sortieren schlechte Anzeigen aus
Beim Suchmaschinenkonzern Google ist man sich völlig klar darüber, dass man die Nutzer nur vom Einsatz eines Adblockers abhalten kann, wenn die angezeigten Anzeigen möglichst wenig Probleme verursachen. Entsprechend stark wurde in der letzten Zeit das Qualitätsmanagement ausgebaut.
Infografik: Google-Werbung wird immer billiger
Google ist nicht nur aufgrund der eigenen Seiten eines der größten Unternehmen im Online-Werbegeschäft. Man betreibt mit AdSense auch eines der mächtigsten Anzeigennetzwerke im Netz. Und man ist abhängig von den Werbeeinnahmen, die nahezu den gesamten Umsatz des Konzerns ausmachen. Daher tut man auch einiges dafür, dass man zumindest ein gewisses Niveau gewährleisten kann.
Wie Sridhar Ramaswamy, Chef der Werbevermarktung bei Google, nun mitteilte, verlasse man sich dabei schon längst nicht mehr hauptsächlich auf automatisierte Systeme. Inzwischen kümmern sich demnach mehr als tausend Mitarbeiter ausschließlich darum, die hereingekommenen Anzeigen zu überprüfen und solche, die gegen die Richtlinien verstoßen auszusortieren.
Rund 780 Millionen Werbeschaltungen wurden so im vergangenen Jahr schon im Zuge der internen Prozesse blockiert. Die Gründe waren vielfältig: So sortierten die Prüfer zahlreiche Anzeigen aus, deren Links zu Phishing-Seiten oder Malware führten, mit denen Käufer zu gefälschten Markenprodukten gelockt werden sollten oder die einfach nur so als qualitativ schlecht angesehen wurden.
Die Prozesse aus dem Anzeigengeschäft finden inzwischen auch bei der Qualitätskontrolle im Play Store Anwendung, berichtete Ramaswamy weiter. In 1,4 Millionen Fällen wurden demnach im vergangenen Jahr eingereichte Apps abgewiesen, da sie in irgendeiner Form gegen die Richtlinien verstießen. In 25.000 weiteren Fällen wurde die Auslieferung von Werbung in Android-Apps gestoppt. Häufig war hier beispielsweise zu bemängeln, dass die Werbebanner von den Entwicklern zu dicht an häufig genutzte Buttons gerückt wurden - wohl um die Nutzer zu versehentlichen Klicks zu bringen.
Infografik: Google-Werbung wird immer billiger
Google ist nicht nur aufgrund der eigenen Seiten eines der größten Unternehmen im Online-Werbegeschäft. Man betreibt mit AdSense auch eines der mächtigsten Anzeigennetzwerke im Netz. Und man ist abhängig von den Werbeeinnahmen, die nahezu den gesamten Umsatz des Konzerns ausmachen. Daher tut man auch einiges dafür, dass man zumindest ein gewisses Niveau gewährleisten kann.
Wie Sridhar Ramaswamy, Chef der Werbevermarktung bei Google, nun mitteilte, verlasse man sich dabei schon längst nicht mehr hauptsächlich auf automatisierte Systeme. Inzwischen kümmern sich demnach mehr als tausend Mitarbeiter ausschließlich darum, die hereingekommenen Anzeigen zu überprüfen und solche, die gegen die Richtlinien verstoßen auszusortieren.
Rund 780 Millionen Werbeschaltungen wurden so im vergangenen Jahr schon im Zuge der internen Prozesse blockiert. Die Gründe waren vielfältig: So sortierten die Prüfer zahlreiche Anzeigen aus, deren Links zu Phishing-Seiten oder Malware führten, mit denen Käufer zu gefälschten Markenprodukten gelockt werden sollten oder die einfach nur so als qualitativ schlecht angesehen wurden.
Ausweitung auf Play Store
"Durch die Kombination von Algorithmen und Leuten, die bei Google die Anzeigen in Augenschein nehmen, können wir die meisten schon aussortieren, bevor sie ein Nutzer zu Gesicht bekommt", erklärte Ramaswamy. Dadurch soll nicht nur die Qualität der Anzeigen und in der Folge die Akzeptanz bei den Nutzern gesteigert werden. Die Kontrolle soll auch einen direkten Schaden vom Unternehmen abwenden. Dem ging ein durchaus schmerzhafter Lernprozess voraus. So musste Google vor einigen Jahren 500 Millionen Dollar Geldbuße zahlen, weil damals noch illegale Medikamentenwerbung über AdSense ausgeliefert wurde.Die Prozesse aus dem Anzeigengeschäft finden inzwischen auch bei der Qualitätskontrolle im Play Store Anwendung, berichtete Ramaswamy weiter. In 1,4 Millionen Fällen wurden demnach im vergangenen Jahr eingereichte Apps abgewiesen, da sie in irgendeiner Form gegen die Richtlinien verstießen. In 25.000 weiteren Fällen wurde die Auslieferung von Werbung in Android-Apps gestoppt. Häufig war hier beispielsweise zu bemängeln, dass die Werbebanner von den Entwicklern zu dicht an häufig genutzte Buttons gerückt wurden - wohl um die Nutzer zu versehentlichen Klicks zu bringen.
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