Tesla-Chef Elon Musk stellt klar:
"Nein, ich hasse Apple nicht"
Der Chef des Elektro-Autobauers Tesla Motors, Elon Musk, sorgte vergangene Woche für einiges an Aufregung: Denn der Tesla-CEO meinte in einem Interview (das allerdings bereits vom September stammte), dass Ingenieure, die es bei Tesla nicht schaffen, bei Apple landen. Das Unternehmen aus Cupertino sei ein "Tesla-Friedhof", so Musk.
Bei seinem Berlin-Besuch im September gab Musk dem Handelsblatt ein Interview, dieses wurde mit einiger Verspätung vergangene Woche von zahlreichen Medien entdeckt und man stürzte sich vor allem auf das vermeintliche Apple-Bashing von Musk. Dieser gilt an sich als besonnen, weshalb seine Aussagen gleich noch mehr Bedeutung bekamen.
Der Chef von Tesla sowie dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX sagte nämlich, dass Techniker und Ingenieure, die bei Tesla durch den Rost fallen, sofort von Apple angeworben werden. Das war nicht nur eine Spitze gegen Apple, sondern schien die jüngst immer wieder kolportierten Pläne der Kalifornier zu bestätigen, dass diese ins Auto-Geschäft einsteigen wollen. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Musk meinte zudem, dass er den Apple-Bemühungen gelassen entgegensieht, da Autos im Vergleich zu Smartphones oder -watches eine wesentlich "komplexere Angelegenheit" seien. Das interpretierten viele auch als Prognose, dass Apple damit scheitern werde.
Kritik übte er hingegen an der Apple Watch: "Bezüglich der Apple Watch: Jony (Ive) und sein Team haben ein wunderschönes Design kreiert, aber die Funktionalität ist bisher nicht zwingend. Bis zur Version 3 wird sie es aber sein." Durchaus erstaunlich ist dabei natürlich, dass Apple erst eine Uhr veröffentlicht hat, bis man es aus Sicht von Musk richtig macht, wird also noch einiges an Zeit vergehen.
Der Chef von Tesla sowie dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX sagte nämlich, dass Techniker und Ingenieure, die bei Tesla durch den Rost fallen, sofort von Apple angeworben werden. Das war nicht nur eine Spitze gegen Apple, sondern schien die jüngst immer wieder kolportierten Pläne der Kalifornier zu bestätigen, dass diese ins Auto-Geschäft einsteigen wollen. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Musk meinte zudem, dass er den Apple-Bemühungen gelassen entgegensieht, da Autos im Vergleich zu Smartphones oder -watches eine wesentlich "komplexere Angelegenheit" seien. Das interpretierten viele auch als Prognose, dass Apple damit scheitern werde.
Klarstellung
Nach der Aufregung sprach Musk das Thema dann noch einmal an und wandte sich per Twitter an die Öffentlichkeit. "Ich hasse Apple nicht. Es ist ein großartiges Unternehmen mit vielen talentierten Leuten. Ich liebe ihre Produkte und bin froh, dass sie ein Elektro-Fahrzeug machen."Kritik übte er hingegen an der Apple Watch: "Bezüglich der Apple Watch: Jony (Ive) und sein Team haben ein wunderschönes Design kreiert, aber die Funktionalität ist bisher nicht zwingend. Bis zur Version 3 wird sie es aber sein." Durchaus erstaunlich ist dabei natürlich, dass Apple erst eine Uhr veröffentlicht hat, bis man es aus Sicht von Musk richtig macht, wird also noch einiges an Zeit vergehen.
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