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Zeitung blockt Nutzer von Adblockern
Die renommierte US-Tageszeitung Washington Post geht im Kampf gegen Nutzer von Werbeblockern in die Offensive: Man blendet keine freundlichen Aufforderungen ein, dass diese derartige Addons bitte ausschalten sollen, sondern sperrt sie gleich ganz aus und leitet Adblock-Nutzer gleich auf eine Seite zum Abschließen eines Abos weiter.
Die Washington Post setzt wie die New York Times auf eine Paywall. Das bedeutet bei beiden renommierten US-Tageszeitungen, dass man zehn Artikel im Monat kostenlos lesen kann und dann erst an die "Bezahlschranke" gerät und ein Abo abschließen muss. Die Washington Post geht nun aber einen Schritt weiter und lässt Adblock-Nutzer generell nicht mehr rein bzw. weiter.
Denn wer die Seite mit einem Werbeblocker besucht, kommt zunächst regulär auf die Startseite der Post. Wenn man aber einen bestimmten Artikel lesen will, dann wird man entweder gleich auf die Abo-Seite umgeleitet oder man bekommt ein Popup, mit dem man sich für ein sechswöchiges Test-Abonnement registrieren kann. Ob man "seine" zehn monatlichen Artikel noch nicht verbraucht hat, spielt dabei keine Rolle.
Eines der Popups der Washington Post
Laut BuzzFeed ist das System aber noch nicht 100-prozentig "wasserdicht", es gab einige Szenarien, bei denen man trotz Adblocker zum Artikel durchgelassen wurde. In einem Statement bestätigte die Washington Post diese Maßnahme und verwies darauf, dass man ohne Einnahmen nicht mehr jenen Qualitätsjournalismus bieten könnte, den die Leser von der Seite erwarten.
Siehe auch: YouTube "bestraft" Nutzer von Adblock-Software mit langer Werbung Infografik: Wie AdBlocker das Internet zerstören
Denn wer die Seite mit einem Werbeblocker besucht, kommt zunächst regulär auf die Startseite der Post. Wenn man aber einen bestimmten Artikel lesen will, dann wird man entweder gleich auf die Abo-Seite umgeleitet oder man bekommt ein Popup, mit dem man sich für ein sechswöchiges Test-Abonnement registrieren kann. Ob man "seine" zehn monatlichen Artikel noch nicht verbraucht hat, spielt dabei keine Rolle.
Eines der Popups der Washington Post
Laut BuzzFeed ist das System aber noch nicht 100-prozentig "wasserdicht", es gab einige Szenarien, bei denen man trotz Adblocker zum Artikel durchgelassen wurde. In einem Statement bestätigte die Washington Post diese Maßnahme und verwies darauf, dass man ohne Einnahmen nicht mehr jenen Qualitätsjournalismus bieten könnte, den die Leser von der Seite erwarten.
Kalter Krieg
Die Washington Post teilt in einem Popup übrigens auch mit, dass man ausschließlich "sichere Anzeigen" hostet und die Privatsphäre der Nutzer respektiert. Damit will man dem Argument vieler Adblock-Befürworter vorgreifen, dass man ein derartiges Addon quasi aus Sicherheitsgründen einsetzt. BuzzFeed beschreibt die Aktion der US-Zeitung als eine neue Stufe im "Kalten Krieg" zwischen Inhalte-Anbietern und Internet-Nutzern.Siehe auch: YouTube "bestraft" Nutzer von Adblock-Software mit langer Werbung Infografik: Wie AdBlocker das Internet zerstören
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