Pioneer: DVD-Leseköpfe werden bald billige Augen autonomer Autos
Der japanische Elektronikkonzern Pioneer hat Jahrzehnte gut vom Geschäft mit optischen Laufwerken gelebt. Diese Zeiten sind aber längst vorbei. Daher suchte man nach neuen Verwendungsmöglichkeiten für die eigene Laser-Technologien und erfand kurzerhand ein revolutionär preiswertes Bauteil für autonom fahrende Autos.
Die so genannten LIDAR-Sensoren (LIght Detection And Ranging) stellen eine Kernkomponente von selbstfahrenden Autos dar. Mit ihnen macht sich das Fahrzeug ein Bild von der jeweiligen Umgebung, indem mit Lasern Objekte, deren Entfernung und ihre Bewegung ausgemessen werden. Aktuell kosten solche Systeme jeweils viele tausend Dollar.
Grob gesehen haben die Laser-Komponenten in optischen Laufwerken seit vielen Jahren aber nichts wesentlich anderes gemacht - nur eben in sehr viel kleinerem Maßstab: Sie vermaßen jeweils kleinste Unterschiede in der Beschaffenheit der Daten-Layer in CDs, DVDs und Blu-ray-Scheiben. Insofern können die Pioneer-Ingenieure bereits auf zahlreiche Entwicklungen zurückgreifen, die sich auch in LIDARs verwenden lassen.
Aufgrund der bisherigen Arbeiten in dem Bereich zeigte man sich nun zuversichtlich, dass man bis zum Jahr 2025 ein entsprechendes System marktreif bekommt, das wesentlich billiger ist als alle derzeit verfügbaren Bauteile dieser Art. Die Herstellungskosten eines solchen Sensors sollen dann umgerechnet bei lediglich rund 75 Euro liegen, berichtete die ITWorld.
Zusammen mit der Technik aus den GPS-Systemen, die Pioneer ebenfalls schon seit einiger Zeit baut, und digitalem Kartenmaterial ist das System dann in der Lage, in Echtzeit über eine Entfernung von mehreren Dutzend Metern ein genaues Abbild der Umgebung zu generieren. Die nachgelagerte Software trifft aufgrund dessen dann konkrete Lageeinschätzungen, die in die Steuerung des Autos umgesetzt werden.
Pioneer hat dafür ein Verfahren entwickelt, das mit wesentlich geringeren Datenmengen auf eine Präzision kommt, die mit aktuellen LIDARs vergleichbar ist. Erste Prototypen sind im Labor bereits angefertigt worden und in Kürze sollen die ersten Tests beginnen. Man geht derzeit davon aus, dass schon 2017 die ersten Systeme für den Einsatz in LKW am Markt angeboten werden können, ein Jahr später sollen dann auch Produkte für PKW folgen. Diese werden aufgrund der sehr kleinen Serien aber noch teurer sein, als die oben genannte Zielmarke.
Grob gesehen haben die Laser-Komponenten in optischen Laufwerken seit vielen Jahren aber nichts wesentlich anderes gemacht - nur eben in sehr viel kleinerem Maßstab: Sie vermaßen jeweils kleinste Unterschiede in der Beschaffenheit der Daten-Layer in CDs, DVDs und Blu-ray-Scheiben. Insofern können die Pioneer-Ingenieure bereits auf zahlreiche Entwicklungen zurückgreifen, die sich auch in LIDARs verwenden lassen.
Aufgrund der bisherigen Arbeiten in dem Bereich zeigte man sich nun zuversichtlich, dass man bis zum Jahr 2025 ein entsprechendes System marktreif bekommt, das wesentlich billiger ist als alle derzeit verfügbaren Bauteile dieser Art. Die Herstellungskosten eines solchen Sensors sollen dann umgerechnet bei lediglich rund 75 Euro liegen, berichtete die ITWorld.
Zusammen mit der Technik aus den GPS-Systemen, die Pioneer ebenfalls schon seit einiger Zeit baut, und digitalem Kartenmaterial ist das System dann in der Lage, in Echtzeit über eine Entfernung von mehreren Dutzend Metern ein genaues Abbild der Umgebung zu generieren. Die nachgelagerte Software trifft aufgrund dessen dann konkrete Lageeinschätzungen, die in die Steuerung des Autos umgesetzt werden.
Pioneer hat dafür ein Verfahren entwickelt, das mit wesentlich geringeren Datenmengen auf eine Präzision kommt, die mit aktuellen LIDARs vergleichbar ist. Erste Prototypen sind im Labor bereits angefertigt worden und in Kürze sollen die ersten Tests beginnen. Man geht derzeit davon aus, dass schon 2017 die ersten Systeme für den Einsatz in LKW am Markt angeboten werden können, ein Jahr später sollen dann auch Produkte für PKW folgen. Diese werden aufgrund der sehr kleinen Serien aber noch teurer sein, als die oben genannte Zielmarke.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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