Was wird aus Elektroschrott:
EU hat große Probleme beim Recycling
Was aus alten, nicht mehr funktionstüchtigen Computern und anderen Elektrogeräten wird, ist hierzulande eigentlich klar geregelt. Recycling, also eine Wiederaufbereitung und Rückgewinnung der Rohstoffe ist die Devise. Doch eine Studie der EU zeigt, dass viel zu viel Schrott auf dubiosen Wegen an der Verwertung vorbei geschleust wird.
Vorab: Untersucht wurde nicht, ob der Bürger an sich Elektroschrott brav zur Wiederaufbereitung abgibt oder einfach im Haushaltsmüll entsorgt. Es geht bei der über mehrere Jahre angelegten und von Interpol in Auftrag gegebenen Studie darum, was mit dem in den 28 EU-Ländern gesammelten Schrott insgesamt passiert: Also ob die Länder auf eine geregelte Entsorgung achten und Verstöße ahnden. Dabei gibt es starke Differenzen, und zwar zum größten Teil, da noch nicht alle Länder die Elektronik-Altgeräte-Richtlinie der EU übernommen haben.
Schweden hat die beste Quote an dokumentierten Verwertungen. Die größte Lücke mit ungeklärtem Verbleib gibt es in Zypern. Deutschland liegt im Mittelfeld, hat aber auch starke Probleme bei der Entsorgungskette.
Der Weg des Elektroschrotts.
Das heißt dann, dass ein Großteil unserer Recyclinggüter in der EU mit einer Vielzahl an hochgiftigen Stoffen irgendwie in die Umwelt gelangt.
Daher betont der Generalsekretär des Forums WEEE (Waste Electronical and Electric Equipment), Pascal Leroy, auch bei der heutigen Vorstellung des Berichts, wie wichtig ein Handeln für unsere Zukunft ist: "Elektroschrott stellt den am schnellsten wachsenden der weltweiten Müllströme dar."
Der Handel mit dem Müll, was auch immer damit dann passiert, ist ein riesiges, illegales Geschäft. Nur ein Bruchteil, gerade einmal 0,5 Prozent, wird dann strafrechtlich verfolgt, schätzt die WEEE.
Die Studie kann als PDF eingesehen werden.
Schweden hat die beste Quote an dokumentierten Verwertungen. Die größte Lücke mit ungeklärtem Verbleib gibt es in Zypern. Deutschland liegt im Mittelfeld, hat aber auch starke Probleme bei der Entsorgungskette.
Millionen Tonnen Müll verschwinden undokumentiert
Insgesamt zeigte sich, dass nur etwa ein Drittel der ausgemusterten Elektronikgeräte ordnungsgemäß entsorgt werden. Diese landen dann bei den offiziellen Sammel- und Recyclingeinrichtungen und können wiederverwertet werden. Der Großteil aber - im Jahr 2012 machte das ein Volumen von etwa sechs Millionen Tonnen aus - werden illegal weiterverschifft, in den Hausmüll geworfen oder einfach ausgeschlachtet aber nicht dem Kreislauf in der vorgeschriebenen Weise zugeführt.Umweltproblem
So werden jedes Jahr über 1,3 Millionen Tonnen undokumentiert exportiert, niemand weiß, was mit dem Schrott dann passiert. 3,15 Millionen Tonnen werden laut dem Bericht zwar recycelt, aber nicht unter den wichtigen Bedingungen wie Umweltschutz und Gefahrstoffvermeidung.
Der Weg des Elektroschrotts.
Das heißt dann, dass ein Großteil unserer Recyclinggüter in der EU mit einer Vielzahl an hochgiftigen Stoffen irgendwie in die Umwelt gelangt.
Daher betont der Generalsekretär des Forums WEEE (Waste Electronical and Electric Equipment), Pascal Leroy, auch bei der heutigen Vorstellung des Berichts, wie wichtig ein Handeln für unsere Zukunft ist: "Elektroschrott stellt den am schnellsten wachsenden der weltweiten Müllströme dar."
Der Handel mit dem Müll, was auch immer damit dann passiert, ist ein riesiges, illegales Geschäft. Nur ein Bruchteil, gerade einmal 0,5 Prozent, wird dann strafrechtlich verfolgt, schätzt die WEEE.
Die Studie kann als PDF eingesehen werden.
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