Star Citizen: Kritiker fordert Einsicht in Finanzen des Megaprojekts
Das über Crowdfunding finanzierte Weltraum-Spiel Star Citizen von Genre-Altmeister Chris Roberts ist eines der ambitioniertesten Gaming-Projekte aller Zeiten. Die Frage lautet dabei aber: Ist es zu ambitioniert? Derek Smart, der wahrscheinlich größte Kritiker des Projekts meint, dass das Spiel nie erscheinen wird und geht nun juristisch gegen den Star Citizen-Entwickler vor, er verlangt u. a. Einblick in die Finanzen.
Seit dem Start als Kickstarter-Projekt vor mittlerweile fast drei Jahren hat Star Citizen zahlreiche Crowdfunding-Rekorde nicht nur gebrochen (inzwischen sind es fast 90 Millionen Dollar), sondern regelrecht pulverisiert. Doch es gibt bis heute auch so manchen Zweifler, dem Roberts' Megaprojekt "spanisch" vorkommt, da Cloud Imperium Games immer neuere Aspekte und Inhalte ins Spiel bringen will.
Beispielsweise kündigte man im Frühjahr an, dass man auch gleich den Ego-Shooter mehr oder weniger neu erfinden will - was aber Ende Juni auf unbestimmte Zeit verschoben worden ist.
Smart droht Roberts und Cloud Imperium Games eine Sammelklage an, sollte man nicht innerhalb von 30 Tagen eine zufriedenstellende Antwort liefern bzw. die Forderungen in weiterer Folge erfüllen.
Die Kritik von Derek Smart ist weitreichend, Kernpunkt ist aber jener, dass sich die Macher von Star Citizen übernehmen. Smart, der selbst Backer des Spiels war, kennt sich mit problematischen Projekten aus, da seine eigenen Games immer wieder eine problematische Entwicklungsgeschichte hatten.
Eine gewisse Skepsis haben im Fall von Star Citizen aber so einige Beobachter, denn von einem "fertigen" Spiel scheint das Projekt noch weit entfernt zu sein - was aber auch an der Modul-basierten Entwicklung liegt.
Beispielsweise kündigte man im Frühjahr an, dass man auch gleich den Ego-Shooter mehr oder weniger neu erfinden will - was aber Ende Juni auf unbestimmte Zeit verschoben worden ist.
Juristische Schritte
Derek Smart ist deshalb nicht alleine, allerdings ist er der lauteste und hartnäckigste Star Citizen-Kritiker. Und er fordert nun per Anwaltsschreiben (PDF) einen ausführlichen Einblick in die Finanzen des Projekts, ein Fertigstellungsdatum sowie eine Möglichkeit für "Backer", auf Wunsch ihr Geld zurückerstattet zu bekommen.Smart droht Roberts und Cloud Imperium Games eine Sammelklage an, sollte man nicht innerhalb von 30 Tagen eine zufriedenstellende Antwort liefern bzw. die Forderungen in weiterer Folge erfüllen.
Die Kritik von Derek Smart ist weitreichend, Kernpunkt ist aber jener, dass sich die Macher von Star Citizen übernehmen. Smart, der selbst Backer des Spiels war, kennt sich mit problematischen Projekten aus, da seine eigenen Games immer wieder eine problematische Entwicklungsgeschichte hatten.
Eine gewisse Skepsis haben im Fall von Star Citizen aber so einige Beobachter, denn von einem "fertigen" Spiel scheint das Projekt noch weit entfernt zu sein - was aber auch an der Modul-basierten Entwicklung liegt.
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