Massenmarkt in Sicht: Zulieferer machen sich für 8K-Panels bereit
Die Fernseher-Industrie setzt zu ihrem nächsten technologischen Sprung an: Während sich Geräte mit 4K-Auflösung langsam aber sicher im Markt etablieren, werden demnächst auch 8K-Bildschirme in größerer Zahl zu haben sein. Der Panel-Hersteller Innolux wird in den kommenden Tagen seine Produkte in dem Bereich vorstellen.
8K-Vorführ-System von Innolux
Wie das Unternehmen mitteilte, werde der Kern seiner Präsentation auf der Branchenmesse "Touch Taiwan 2015" aus einem neuen Panel bestehen, das eine Auflösung von 7.680 x 4.320 Bildunkten bietet. Diese verteilen sich auf einer Bilddiagonale von 65 Zoll. Damit bringt einer der größten Zulieferer im LCD-Segment entsprechende Displays auf den Markt, die von Geräteherstellern direkt in eigenen Produkten verbaut werden können.
Es handelt sich hier natürlich nicht um die generell ersten 8K-Fernseher-Panels, die in der Öffentlichkeit zu sehen sind. Bisher beschränkten sich entsprechende Präsentationen aber auf die Vorführung von Prototypen durch große Markenhersteller wie LG und Samsung, die damit in erster Linie demonstrieren wollen, dass sie technisch ganz vorn dabei sind.
Bei Innolux dürfte die Intention eine andere sein. Denn das Unternehmen muss nicht bei den Verbrauchern glänzen, sondern Unternehmen finden, die die Komponenten des Zulieferers einsetzen wollen. Wenn diesen nun 8K-Panels präsentiert werden, will ein Hersteller wie Innolux zeigen, dass man bereit ist, zu liefern. Hier deutet sich entsprechend an, dass verschiedene Gerätehersteller, die nicht über eine eigene Panel-Produktion verfügen, in absehbarer Zeit mit entsprechenden Systemen an den Markt gehen können. Solch ein Moment bedeutet dann in der Regel, dass die erste Phase, in der nur wenige Geräte zu hohen Preisen zu haben sind, zuende geht und sich eine Produktion für den Massenmarkt anbahnt.
Das ist letztlich auch der Punkt, an dem sich die Inhalte-Anbieter ernsthaft darüber Gedanken machen müssen, wie sie die Käufer solcher Fernseher mit entsprechend hochauflösenden Videos versorgen wollen. Bei 8K ist dies eine ernste Herausforderung. Denn die Blu-ray als optischer Datenträger bietet hier viel zu wenig Platz um einen kompletten Film aufnehmen zu können. Und während die meisten Internet-Anschlüsse mit 1080p- und auch 4K-Videos noch ganz gut zurechtkommen, wird dies bei den ständigen 24 Gigabit pro Sekunde, die 8k-Videos mindestens benötigen, schon schwerer.
Zum Thema: "Ghost Towns": Erstes YouTube-Video in 8K-Auflösung ist da
8K-Vorführ-System von Innolux
Wie das Unternehmen mitteilte, werde der Kern seiner Präsentation auf der Branchenmesse "Touch Taiwan 2015" aus einem neuen Panel bestehen, das eine Auflösung von 7.680 x 4.320 Bildunkten bietet. Diese verteilen sich auf einer Bilddiagonale von 65 Zoll. Damit bringt einer der größten Zulieferer im LCD-Segment entsprechende Displays auf den Markt, die von Geräteherstellern direkt in eigenen Produkten verbaut werden können.
Es handelt sich hier natürlich nicht um die generell ersten 8K-Fernseher-Panels, die in der Öffentlichkeit zu sehen sind. Bisher beschränkten sich entsprechende Präsentationen aber auf die Vorführung von Prototypen durch große Markenhersteller wie LG und Samsung, die damit in erster Linie demonstrieren wollen, dass sie technisch ganz vorn dabei sind.
Bei Innolux dürfte die Intention eine andere sein. Denn das Unternehmen muss nicht bei den Verbrauchern glänzen, sondern Unternehmen finden, die die Komponenten des Zulieferers einsetzen wollen. Wenn diesen nun 8K-Panels präsentiert werden, will ein Hersteller wie Innolux zeigen, dass man bereit ist, zu liefern. Hier deutet sich entsprechend an, dass verschiedene Gerätehersteller, die nicht über eine eigene Panel-Produktion verfügen, in absehbarer Zeit mit entsprechenden Systemen an den Markt gehen können. Solch ein Moment bedeutet dann in der Regel, dass die erste Phase, in der nur wenige Geräte zu hohen Preisen zu haben sind, zuende geht und sich eine Produktion für den Massenmarkt anbahnt.
Das ist letztlich auch der Punkt, an dem sich die Inhalte-Anbieter ernsthaft darüber Gedanken machen müssen, wie sie die Käufer solcher Fernseher mit entsprechend hochauflösenden Videos versorgen wollen. Bei 8K ist dies eine ernste Herausforderung. Denn die Blu-ray als optischer Datenträger bietet hier viel zu wenig Platz um einen kompletten Film aufnehmen zu können. Und während die meisten Internet-Anschlüsse mit 1080p- und auch 4K-Videos noch ganz gut zurechtkommen, wird dies bei den ständigen 24 Gigabit pro Sekunde, die 8k-Videos mindestens benötigen, schon schwerer.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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